Immerhin 32 Grad Außentemperatur hatte es bei der Aufzeichnung des ersten ORF-Sommergesprächs 2026 mit den Chefs der fünf Parlamentsparteien. Den Anfang machte Grünen-Chefin Leonore Gewessler mit ihrem zweiten Auftritt in diesem Format nach 2025. "Es ist ein bisserl warm heute", kommentierte sie gleich zu Beginn des Gesprächs.
Dementsprechend drehte sich der Talk anfangs ums Thema Klima und die massive Dürre der vergangenen Wochen. Es folgten Integration – wo Gewessler Fehler der Grünen eingestand –, aber auch Verkehr und Kinderbetreuung waren Themen.
Am Dienstagvormittag veröffentlichte der ORF die Quote des Gesprächs. Im Durchschnitt waren 482.000 Zuseher mit dabei. Damit erzielte Gewessler einen Achtungserfolg: Trotz der hohen Temperaturen lockte sie mehr Menschen vor die Bildschirme als im Vorjahr. Da wollten nur 436.000 die neue Grünen-Chefin sehen.
Ebenfalls beachtlich: Insgesamt waren sogar bis zu 515.000 Zuseher mit dabei. Dieser Spitzenwert lag im Vorjahr erst bei 464.000. Spannend: Die anschließende Analyse des Gesprächs in der ZiB2 verfolgten sogar bis zu 569.000 Politikinteressierte.
Setzt sich der Trend aus dem ersten Talk fort, könnte der ORF Top-Quoten erzielen. Die Latte aus dem Vorjahr liegt dabei nicht besonders hoch. Die höchste Quote erzielte damals FPÖ-Chef Herbert Kickl mit 706.000 Zusehern, gefolgt von ÖVP-Chef Christian Stocker mit 531.000.
Am nächsten Montag ist übrigens Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger ab 21 Uhr (ORF 2) zu Gast bei Simone Stribl. Sie wollten im Vorjahr 452.000 TV-Konsumenten sehen.