Abstimmung auf X

Starlink -Absage: Jetzt will Musk Ryanair kaufen

Im Streit um Starlink-Internet an Bord von Ryanair-Fliegern legt Musk nun nach: Er äußert sich öffentlich über einen möglichen Kauf der Airline.
Newsdesk Heute
20.01.2026, 21:55
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Elon Musk legt im nächsten Online-Streit nach – diesmal mit Ryanair-Chef Michael O’Leary. Auslöser: Musk will Starlink-Internet an Bord der Billigflieger sehen, O’Leary lehnt aus wirtschaftlichen Gründen ab. Nun spielt Musk öffentlich mit dem Gedanken, Ryanair zu kaufen. Beobachter fühlen sich an das Twitter-Kapitel erinnert, das später zu X wurde.

Der Streit zwischen Musk und Ryanair zieht sich bereits in die zweite Woche. Im Zentrum steht die Frage, ob das Starlink-Internet von SpaceX in der Ryanair-Flotte installiert werden soll. O’Leary erklärte, er würde das wegen der Treibstoffkosten, die durch Gewicht und Luftwiderstand der Antenne entstehen würden, nicht in Betracht ziehen.

Musk als "Idioten" bezeichnet

Musk konterte daraufhin, O’Leary sei falsch informiert. Der Ton wurde schnell schärfer: O’Leary brandmarkte den Milliardär als "Idioten" und blieb auch in einem Interview bei dieser Linie. Dort sagte er, Musk wisse nichts über das Fliegen – und legte nach: "Ich würde Elon Musk keinerlei Aufmerksamkeit widmen. Er ist ein Idiot – sehr reich, aber ein Idiot."

Kauf-Abstimmung auf X

Nachdem es zwischen Musk und O’Leary öffentlich gekracht hatte, griff Musk am Montag erneut die Idee auf, Ryanair zu kaufen. Auf X veröffentlichte er dazu eine Umfrage. Darin fragte er, ob er Ryanair kaufen und "Ryan als rechtmäßigen Herrscher wieder einsetzen" solle.

Zuvor hatte Musk bereits auf einen Beitrag der Fluggesellschaft reagiert, in dem er wissen wollte, wie viel der Kauf kosten würde. Gleichzeitig forderte er erneut, O’Leary, den langjährigen CEO und öffentlichen Repräsentanten der Airline, zu entlassen.

Ähnlich wie damals bei Twitter

Dass Musk Konflikte mit Führungskräften und Unternehmen direkt in sozialen Medien austrägt, ist nicht neu. Während des Kaufprozesses von Twitter – heute X – kritisierte er immer wieder öffentlich den Betrieb des Unternehmens und Entscheidungen des damaligen CEOs.

Ryanair hat einen Marktwert von etwa 30 Milliarden Euro und ist damit dreimal so groß wie die Deutsche Lufthansa AG, die größte Fluggesellschaft der Region. Die AUA-Mutter erklärte jedoch kürzlich, dass sie Starlink ihren Kunden künftig auf Flügen anbieten werden – mehr dazu hier.

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