Prime-Kunden sauer

Streaming-Schock: Amazon will Extra-Geld für 4K-Videos

Amazon führt ein neues Prime-Video-Abo ein. Wer weiterhin Filme in hoher Auflösung sehen möchte, muss demnach künftig extra zahlen.
Team Wirtschaft
16.03.2026, 11:34
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Wer bei Prime Video Filme und Serien in 4K-Auflösung schaut, sollte sich auch bei uns vorsorglich auf höhere Kosten einstellen. Denn: Amazon führt am 10. April ein neues Zusatz-Abo namens Prime Video Ultra ein. Diese gibt es zwar vorerst nur in den USA, erfahrungsgemäß landen aber neue Modelle früher oder später auch in Europa.

Der Aufpreis liegt bei 4,99 Dollar im Monat – zusätzlich zum ohnehin kostenpflichtigen Prime-Abo wohlgemerkt. Gleichzeitig streicht Amazon das bisherige Ad-Free-Abo, das für 2,99 Dollar im Monat Streaming-Unterhaltung ohne Werbeunterbrechungen ermöglichte.

Ohne Extra-Abo nur noch Mini-Auflösung

Der Haken: Ohne dieses Extra-Abo soll es künftig nur noch Streaming in Full-HD geben. Die bisher inkludierte 4K-Auflösung wandert damit hinter eine zusätzliche Bezahlschranke. Auch hochwertigen Sound, namentlich Dolby Atmos, gibt’s nur noch mit Ultra-Abo.

Für viele Nutzer ist das eine klare Verschlechterung. Jahrelang war 4K ein selbstverständlicher Teil des Prime-Angebots. Nun wird ausgerechnet ein Feature, das längst Standard bei modernen Fernsehern ist, plötzlich zum Fall für ein Zusatz-Abo.

Schon die Einführung von Werbung sorgte für Ärger

Dabei hatte Amazon erst jüngst eine weitere umstrittene Änderung eingeführt. Anfang 2024 startete der Konzern damit, Werbung im Prime-Video-Basisabo einzubauen. Wer Filme und Serien ohne Werbeunterbrechungen sehen möchte, muss seither eine Extragebühr zahlen. In Österreich liegt dieser Aufpreis derzeit bei rund drei Euro pro Monat.

Bestehendes Angebot wird weiter ausgehöhlt

Viele Kunden fühlten sich schon damals überrumpelt. Unter anderem warfen Kritiker Amazon vor, das bestehende Angebot schrittweise auszuhöhlen und Funktionen, die früher inklusive waren, Stück für Stück in Bezahloptionen zu verschieben.

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