Kuriose Idee: Weil das Salzburger Standesamt den Namen seiner Tochter nicht akzeptiert, startete Vater Roland S. mit seiner Lebensgefährtin Heidemarie D. aus Oberösterreich nun eine weltweite Challenge. Der Wunschname der Eltern, Rianeva Viktoria, ist dem Amt zu ungewöhnlich – weil er noch nie verwendet wurde, kann man ihn auch nicht offiziell eintragen..
Papa Roland wendet sich nun mit der "Rianeva Challenge" an die ganze Welt. Seine Hoffnung: Er will den selbst erfundenen Namen populär und somit eintragungsfähig machen!
"Der Name ist neu, hat eine wichtige Bedeutung für unsere Familie und wurde lange vor der Geburt unserer Tochter ausgesucht", erklärt der 44-Jährige. Um seine Tochter doch genau so nennen zu können, wie er und seine Lebensgefährtin Heidemarie es möchten, wendet sich der Oberösterreicher nun an alle werdenden Eltern.
"Wenn es die Gesetze in eurem Land erlauben und ihr den Namen wirklich liebt, muss die erste offiziell eingetragene Rianeva gar nicht aus Österreich sein", hofft er. Denn laut dem Standesamt Salzburg gilt die Regel: Ist der Name auch nur in einem Land der Welt bekannt und etabliert, darf man sein Kind auch in Österreich so nennen.
"Wenn ein anderes Land den Namen akzeptiert, bevor Österreich es tut, würde ich das begrüßen", erklärt Roland. Ihm gehe es nicht darum, den Namen für sich zu beanspruchen. "Mein Ziel ist, dass meine Tochter ihn tragen darf."
Für Roland geht es dabei um mehr als einen Vornamen. Es gehe um Identität, die Entscheidungsfreiheit der Eltern, Sprache und Tradition. Schließlich habe jeder traditionelle Name einmal einen Anfang gehabt. "Vielleicht ist das der Anfang von Rianeva", hofft der Vater.