Reicher als reich! Mittlerweile führt Elon Musk (54) mit einem Vermögen von 627 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 532,5 Milliarden Euro) so gut wie uneinholbar das Milliardärs-Ranking des globalen Finanzinfo-Unternehmens Bloomberg an. Allein 2025 machte ihn laut Ranking um 194 Milliarden Dollar reicher. Hintergrund sind vor allem Neubewertungen seiner Anteile an Tesla, SpaceX und xAI. Das Magazin Forbes schätzt Musk Stand 30. Dezember 2025 aufgrund anderer Bewertungen sogar auf 733,4 Milliarden Dollar, ca. 623,5 Milliarden Euro.
Auf Platz 2 rangiert aktuelle Google-Mitbegründer Larry Page (52). Bloomberg beziffert sein Vermögen derzeit mit 270 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 229,4 Milliarden Euro. Seit Jahresbeginn ist Page damit um 101 Milliarden Dollar reicher geworden. Quelle seines Reichtums ist ein umfangreiches Alphabet-Aktien-Paket, das heuer, getrieben vom KI-Boom, deutlich an Wert gewonnen hat.
Platz 3 geht mit 255 Milliarden Dollar bzw. 216,7 Milliarden Euro an Jeff Bezos (61). Er gründete Amazon und machte das Unternehmen zu einem globalen Marktführer in Sachen E-Commerce und Cloud-Computing (Amazon Web Services bzw. AWS). Obwohl er nicht mehr CEO ist, profitiert er weiterhin von einem großen Amazon-Aktienpaket. Hinzu kommen Investments in Raumfahrt (Blue Origin) und Medien. Mit einem Plus von 15,8 Milliarden Dollar entwickelte sich sein Vermögen heuer vergleichsweise stabil.
Sergey Brin (52) auf Platz 4 baute sein Vermögen parallel zu Larry Page auf. Auch er ist Google-Mitgründer und war lange für die technologischen Innovationen innerhalb des Konzerns verantwortlich. Sein ebenfalls auf Alphabet-Beteiligungen basierendes Vermögen ist 2025 um 92,3 Milliarden auf 251 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 213,2 Milliarden Euro) gestiegen – ebenfalls getrieben durch KI-Investitionen und Google-Werbeeinnahmen.
Larry Ellison auf Platz 5 ist mit 81 Jahren einer der ältesten Tech-Milliardäre im Spitzenfeld. Ellison gründete Oracle und baute das Unternehmen zu einem der größten Software- und Cloud-Konzerne der Welt aus. Sein Reichtum – 248 Milliarden Dollar (210,7 Milliarden Euro), 56,2 Milliarden Dollar mehr als zu Jahresbeginn – stammt hauptsächlich aus Oracle-Aktien, die 2025 massiv von der Nachfrage nach KI-Lösungen profitierten.
Kräftig zugelegt hat heuer auch Mark Zuckerberg (41) auf Platz 6 im Ranking. Er konnte seinen Reichtum seit Anfang des Jahres um 25,5 Milliarden auf 233 Milliarden Dollar (gut 198 Milliarden Euro) mehren. Das Vermögen des Facebook-Gründers und Meta-CEOs ist eng mit den Entwicklungen von Facebook, Instagram und WhatsApp verbunden und – Stichwort KI und hohe Ausgaben für Metaverse – stark von der Marktstimmung abhängig.
Erster und einziger Europäer in den Top 10 ist Bernard Arnault (76) auf Platz 7. Als CEO und Hauptaktionär des Luxuskonzerns LVMH kontrolliert er Marken wie Louis Vuitton, Dior und Tiffany. Sein Vermögen – 205 Milliarden Dollar (ca. 174,3 Milliarden Euro) – basiert auf dem weltweiten Luxusgeschäft, das sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten robust entwickelte und Arnault seit Jahreswechsel ein Plus von 28,8 Milliarden Dollar bescherte.
Steve Ballmer (69) hält sich seit Jahren solide in den Top 10, aktuell belegt er Platz 8. Er war lange Zeit CEO von Microsoft und sein Vermögen, zuletzt 170 Milliarden Dollar bzw. umgerechnet 144,5 Milliarden Euro stammt fast vollständig aus Microsoft-Aktien, die er seit den frühen Tagen des Tech-Konzerns hält. Zusätzlich besitzt Ballmer das NBA-Team Los Angeles Clippers. Der anhaltende Erfolg von Microsoft im Cloud- und KI-Geschäft ließ sein Vermögen im heurigen Jahr um 23 Milliarden Dollar anwachsen.
Ein vergleichsweises neues Gesicht im Spitzenfeld ist Jensen Huang (62) auf Platz 9, ebenfalls in den USA angesiedelt. Er ist Mitbegründer und CEO von Nvidia und zählt zu den großen Gewinnern des KI-Jahres 2025. Nvidia-Chips gelten mittlerweile als Schlüsseltechnologie für KI-Modelle, Rechenzentren und autonome Systeme. Der starke Kursanstieg der Nvidia-Aktien ließ Huangs Vermögen heuer im Bloomberg-Ranking um 41,5 Milliarden auf 156 Milliarden Dollar (gut 132,6 Milliarden Euro) explodieren.
Warren Buffett auf Platz 10 ist mit 95 Jahren der älteste unter den Superreichen. Er übergibt mit Anfang 2026 nach 60 Jahren den Vorstandsvorsitz seines Unternehmens-Konglomerats Berkshire Hathaway an Nachfolger Greg Abel. Buffetts Reichtum beruht hauptsächlich auf langfristigen Beteiligungen an Versicherungen, Konsumgüter-, Energie- und Industrieunternehmen. Typisch für seine wertorientierte Investmentstrategie wuchs sein Vermögen heuer "nur" um 8,71 Milliarden auf 151 Milliarden Dollar (ca. 128,4 Milliarden Euro).
Verlierer des Jahres ist, allerdings nur auf den ersten Blick, Microsoft-Mitgründer Bill Gates auf Platz 16. Er kann aktuell rund 118 Milliarden Dollar (rund 100,3 Milliarden Euro) sein Eigen nennen – 40,8 Milliarden Dollar weniger als noch zu Beginn des Jahres. Hintergrund ist allerdings keine Marktkrise, sondern Gates umfangreiche Spendentätigkeit und die Absicht, bis 2045 sein gesamtes Vermögen in gemeinnützige Projekte fließen zu lassen.
Der Titel Gewinn des Jahres geht ganz klar an Elon Musk. Zusätzlich befindet er sich derzeit auf dem besten Weg, der erste Dollar-Billionär in der Geschichte zu werden.
Österreicher des Jahres in Sachen Wohlstand ist Mark Mateschitz (33). Mit einem Vermögen von 33,6 Milliarden Dollar (ca. 28,6 Milliarden Euro) – 12,8 Milliarden Dollar mehr als zu Jahresbeginn – liegt er derzeit auf Platz 66. Mateschitz ist gleichzeitig der einzige Österreicher im 500 Personen umfassenden Bloomberg-Ranking. Er ist Sohn des 2022 verstorbenen Red-Bull-Mitgründers Dietrich Mateschitz († 78). Sein Vermögen stammt überwiegend aus der geerbten Beteiligung am Getränkekonzern Red Bull.