Lebensmittel werden immer teurer – und viele greifen deshalb zu günstigeren Produkten. Doch das kann Folgen haben: für die Qualität, die Gesundheit und langfristig sogar für den Körper. Wenn das Budget knapp ist, verschiebt sich der Fokus: weg von "gesund" hin zu "satt werden". Wer sparen muss, greift häufiger zu günstigen Produkten – und nimmt dabei oft Abstriche bei Qualität und Nährwert in Kauf.
Günstige Lebensmittel sind nicht automatisch ungesund. Viele Eigenmarken bieten solide Qualität.
Das wirkt sich vor allem auf Geschmack, Nährstoffe und Herkunft der Zutaten aus.
Wie das im Detail aussieht, zeigt die Organisation foodwatch Österreich in ihrem Instagram-Posting. In Berufung auf den neuen Bericht der Food Law and Policy Clinic gemeinsam mit Yuka zeigt sich: Im Durchschnitt enthalten sie mehr Zusatzstoffe, Zucker und Salz als teurere Produkte. Für die Untersuchung wurden über 800 Lebensmittel aus 12 Kategorien analysiert – mit einem klaren Ergebnis: Höherpreisige Produkte schneiden in puncto Qualität meist besser ab.
Ein häufiger Unterschied liegt im Nährwert: Günstige Produkte enthalten oft mehr Zucker, Salz und günstige Fette. Warum? Diese Zutaten sind billig und sorgen schnell für Geschmack.
Das Problem: Langfristig kann das zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Problemen und Stoffwechselerkrankungen beitragen.