Rund 300 Meter vom Ufer entfernt, im Bereich von Steinbach (Bez. Vöcklabruck), krachte die P2002JF Sierra am Mittwochvormittag in den See. Stundenlang wurde nach der Maschine gesucht, bis sie endlich lokalisiert werden konnte. An Bord: eine 19-jährige Flugschülerin und ihr Lehrer (24), die von Salzburg aus gestartet waren. Sie überlebten nicht.
Die Bergung des Wracks gestaltete sich schwierig: Zunächst konnte es nicht gehoben werden, weil der notwendige Spezialroboter fehlte. Auch das schlechte Wetter machte den Einsatzkräften einen Strich durch die Rechnung. Schließlich wurde die Aktion für Samstag angesetzt.
Doch auch daraus wurde nichts. Nach Versuchen, die mehrere Stunden dauerten, mussten die Helfer die Arbeiten am Nachmittag schließlich abbrechen. Der Einsatz sei technisch zu schwierig, so die Landespolizeidirektion.
Am Sonntag wurde dann bekannt: Die Aktion kann erst heute, Montag, fortgesetzt werden. Das Vorhaben ist äußerst komplex: Um es durchzuführen, braucht es u.a. zwei Spezialtaucher und Bergungsleinen am Flugzeug. Die Aufgabe sei "fordernd", so die Freiwillige Feuerwehr.
Unterdessen wurde zunächst das Landeskriminalamt und in der Folge die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Im Fokus: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannte Täter. Ein Sachverständiger wurde bestellt, der ein Gutachten zur Unfallursache und eine Unfallanalyse erstellen soll.