Der Buckelwal, der unter den Namen "Timmy" und "Hope" bekannt wurde, hat seine Odyssee durch die Ostsee nicht überlebt. Nach wochenlanger Irrfahrt durch die Gewässer ist das Weibchen in Dänemark gestrandet und verendet.
Nun steht fest, was mit dem riesigen Kadaver passiert: Der Körper des Wales wird in einer dänischen Fabrik zu Biodiesel und Biomasse verarbeitet.
Wie der "Spiegel" berichtet, werden nicht alle Überreste des Tieres industriell verwertet. Einige Knochen sollen für die Nachwelt erhalten bleiben und in einem Museum ausgestellt werden.
Die Geschichte des verirrten Buckelwals hatte in den vergangenen Wochen viele Menschen bewegt. Experten hatten von Anfang an wenig Hoffnung, dass das Tier überleben würde. Buckelwale sind normalerweise nicht in der Ostsee heimisch.
Das Buckelwal-Weibchen war Anfang März erstmals in deutschen Gewässern gesichtet worden. Seitdem strandete es mehrfach und wurde immer wieder zurück ins Wasser gebracht – letztlich vergeblich.