Nach der Nachricht über die großen Öffi-Baustellen ab dem Sommer, folgt nun die nächste Hiobsbotschaft: In den Osterferien ist die U6 wegen Bauarbeiten geteilt. Sie verkehrt nur zwischen Floridsdorf und Jägerstraße sowie zwischen Siebenhirten und Währinger Straße, Volksoper. Die Stationen Spittelau und Nußdorfer Straße werden nicht angefahren.
Die Teilsperre beginnt am 27. März, um 22 Uhr, und endet am 7. April, um 4 Uhr früh. Fahrgäste sollen auf die Linien U4, 12, 37, 38, 40, 41, 42 und 37A ausweichen. Die Linie 12 ist zudem in dichteren Intervallen und auch in den Wochenend-Nächten unterwegs, heißt es laut Wiener Linien.
"Hier gibt es nichts schönzureden. Es ist eine große Herausforderung und es wird wohl sehr voll werden, vor allem in den Morgenstunden, zwischen 7 und 8 Uhr", erklärte Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl laut "Krone" bei einer Pressekonferenz zu den Öffi-Baustellen. Ihr Tipp: "Wer kann, sollte nicht zu den Stoßzeiten fahren."
Ab 3. Juli geht es dann weiter mit Öffi-Baustellen – "Heute" berichtete. Die U4 fährt bis 2. August zwischen Wien Mitte und Schwedenplatz nicht, für die U3 gilt dies von 4. Juli bis 23. August zwischen Westbahnhof und Hütteldorfer Straße. Parallel dazu werden Straßenbahngleise am Universitätsring und bei der Spitalgasse/Währinger Straße erneuert.
Von 4. Juli bis 6. September ist zudem die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Floridsdorf gesperrt. Nach der Sommersperre folgt jedoch die bislang größte Herausforderung für das Wiener Öffi-Netz: Von 7. September 2026 bis Ende Oktober 2027 wird die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Praterstern für ganze 14 Monate gesperrt.
Daher werden die U-Bahn-Intervalle verdichtet – sie sollen zwischen 2,20 und 3,20 Minuten liegen. Auch bei den Linien O, 18 und 62 soll es mehr Kapazitäten geben. Da der Bahnhof Wien Mitte nicht angefahren werden kann, wird die S7 zudem von St. Marx aus geführt. "Wien bleibt mobil, doch es wird teilweise ein bisschen schwierig werden", gab Reinagl zu.
Aufgrund der Streckensperre fährt auch der City Airport Train (CAT) zwischen Wien Mitte und Rennweg nicht. Als Ersatz sind hochwertig ausgestattete Setra-Reisebusse von der Firma Blaguss Reisen unterwegs. Weiters wird die Frequenz der Transfers erhöht, pro Stunde verkehren bis zu fünf Busse in jede Richtung.