Ordnungsexpertin verrät:

Volle Koffer: Diese 5 Dinge brauchst du im Urlaub nicht

Weniger schleppen, mehr Urlaub: Ordnungscoach Claudia Melbinger verrät, was Familien zu Hause lassen können.
Christine Scharfetter
12.08.2026, 15:39
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Kofferpacken gehört für viele Familien zu den lästigsten Urlaubsvorbereitungen. Für jedes Wetter, jede Laune und jeden möglichen Ausflug soll etwas dabei sein. Also wandern noch ein Outfit, ein Spielzeug und ein Buch ins Gepäck. Am Ende ist der Koffer randvoll – und vieles bleibt unberührt.

Wiener Ordnungscoach Claudia Melbinger von "Ordnung Kinderleicht" plädiert für einen anderen Ansatz: weniger einpacken, dafür gezielter. Denn manches, was im Urlaub vermeintlich unverzichtbar scheint, kann problemlos zu Hause bleiben.

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1. Zu viele Outfits

Sieben Tage Urlaub, zehn Kombinationen im Koffer? Gerade bei der Kleidung lässt sich ordentlich Platz sparen. Melbinger empfiehlt, schon beim Packen auf ein System zu setzen. "Gerade bei uns Frauen, aber auch bei Kindern, lieber in Capsule Wardrobe denken, also weniger Teile, die sich aber gut miteinander kombinieren lassen", sagt die Wiener Ordnungsexpertin.

Das Prinzip: Wenige Kleidungsstücke, die möglichst vielseitig einsetzbar sind. So wird aus mehreren Oberteilen, Hosen und Kleidern eine ganze Reihe unterschiedlicher Kombinationen – ohne dass der Koffer aus allen Nähten platzt.

2. Schicke, aber unpraktische Kleidung

Ein elegantes Outfit für den Restaurantbesuch? Klar. Ein komplettes zweites Set nur für den einen Abend? Eher nicht.

Melbingers Tipp: Kleidung mitnehmen, die sich unkompliziert aufwerten lässt. "Da würde ich wirklich schauen, dass ich irgendwas mitnehme, das man durch ein paar Accessoires, wie einer Kette oder einem Tuch, einfach noch einmal schicker stylt." Das spart nicht nur Platz, sondern auch Zeit beim Packen.

3. Eigene Handtücher

Große Badetücher gehören für viele zum Standardgepäck. Im klassischen Badeurlaub sind sie laut Melbinger aber meist überflüssig.

"Gerade in Hotels bekommt man ohnehin Handtücher für den Pool oder den Strand und auch in Ferienhäusern kann man sie oft dazubuchen", sagt sie. Die Regel der Expertin: Wenn nicht wirklich erforderlich, eigene Handtücher zu Hause lassen.

4. Zu viele Spielsachen

Eltern kennen das Phänomen: Kaum ist der Urlaub gebucht, wird überlegt, welche Spielsachen unbedingt mitmüssen. Am Ende ist das Auto voller Plüschtiere, Spiele und Buntstifte.

Dabei brauchen Kinder im Urlaub oft erstaunlich wenig Beschäftigung. "Weil die Kinder dann ohnehin meist nicht dazukommen", erklärt Melbinger. Und wenn doch einmal Langeweile aufkommt? Dann kann die Umgebung zum Spielplatz werden. "Man kann etwa Steine mit Tieren bemalen und dann Zoo spielen."

5. Zu viele Bücher

Noch schnell drei Bücher einpacken, schließlich soll im Urlaub endlich Zeit zum Lesen sein. In der Realität bleibt der Lesestoff aber häufig im Koffer.

"Ich glaube, es reicht ein Buch, weil man kommt meist ohnehin nicht zum Lesen", sagt Melbinger. Sollte sich doch eine ruhige Stunde ergeben, gebe es zudem eine unkomplizierte Alternative: "In ganz vielen Hotels und Städten finden sich offene Bücherschränke, in denen man ein gelesenes Buch gegen ein anderes tauschen kann."

{title && {title} } kiky, {title && {title} } Akt. 12.08.2026, 16:13, 12.08.2026, 15:39
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