Eine Woche Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände bleibt für viele Menschen unerschwinglich. In Österreich konnten sich 2025 insgesamt 17,8 Prozent der Bevölkerung keinen einwöchigen Urlaub leisten, wie aktuelle Eurostat-Zahlen zeigen.
Damit hebt sich Österreich allerdings positiv vom EU-Schnitt ab, der im Vorjahr bei 27,5 Prozent lag. Im Klartext: 20 EU-Länder kamen 2025 auf einen höheren Wert, nur sechs standen besser da als wir.
Am schwierigsten ist die Lage innerhalb der EU in Rumänien. Dort konnten sich 2025 61,4 Prozent der Menschen keine Woche Urlaub leisten. Dahinter folgen Griechenland mit 46,6 Prozent sowie Bulgarien und Ungarn mit jeweils 39,1 Prozent.
Auch in Italien ist der Anteil mit 35,7 Prozent hoch. In Portugal waren 33,1 Prozent, in Kroatien 32,6 Prozent und in Spanien 32,2 Prozent betroffen.
Schlechter als wir standen im Vorjahr unter anderem zudem Nachbar Deutschland (20,9 Prozent) sowie Frankreich (23,2 Prozent) und Polen (24,5 Prozent) da.
Die geringsten Probleme in Sachen Leistbarkeit eines einwöchigen Urlaubs hatten im abgelaufenen Jahr die Luxemburger mit 10,6 Prozent. Besser als die Alpenrepublik schnitten zudem Schweden (12,4 Prozent), die Niederlande (12,8 Prozent), Dänemark (14,1 Prozent), Finnland (14,8 Prozent) und Slowenien (15,2 Prozent) ab.