Außer der Sonne ist der Mond der auffallendste Himmelskörper, der von der Erde aus sichtbar ist. In den nächsten Tagen kommt er der Erde so nahe wie nur selten und wird als sogenannter Supermond am Nachhimmel besonders groß und hell erscheinen.
Sein volles Volumen wird er zwar am Mittwoch, dem 5. November bereits am frühen Nachmittag um 14.19 Uhr erreichen, seinen erdnächsten Punkt jedoch erst in der darauffolgenden Nacht.
Um 23.29 Uhr soll sich der Mond laut Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie nur noch knapp 356.980 Kilometer weit weg befinden. Durch seine Nähe zur Erde wirkt der Supermond dann sehr viel größer und heller als gewöhnlich.
Gut zu sehen sein sollte der Supermond nach Sonnenuntergang generell die ganze Nacht. Insofern das Wetter mitspielt - und das wird es offenbar. In den Vorhersagen geht man am Mittwoch von einem weitgehend wolkenlosen Himmel aus.
Der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie zufolge entspricht die Differenz zwischen dem größtmöglichen und dem kleinstmöglichen Vollmond in etwa dem Größenunterschied von einer 1-Euro-Münze zu einer 2-Euro-Münze. In der Wissenschaft wird der Ausdruck Supermond nicht als Fachbegriff verwendet, weil es keine anerkannte Definition dafür gibt.
In der Regel umkreist der Mond die Erdkugel in einer Entfernung von etwa 384.000 Kilometern. Warum er dem blauen Planeten dann doch manchmal etwas näher kommt und sich dann wieder entfernt, liegt übrigens an seiner elliptischen Bahnform. Am 20. November ist der Erdtrabant als Neumond dann mit fast 407.000 Kilometern am weitesten von der Erde entfernt.