Am 19. September heißt es in München wieder: "O'zapft is!" Bis 4. Oktober verwandelt sich die Theresienwiese beim Oktoberfest 2026 in einen riesigen Festplatz. Millionen Besucher werden erwartet – und sie müssen heuer erneut tiefer in die Tasche greifen.
Vor allem beim Bier kennt die Preisentwicklung nur eine Richtung: nach oben. Eine Maß kostet 2026 zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Im Schnitt entspricht das einem Plus von rund 2,38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die 16-Euro-Marke bleibt damit noch knapp unangetastet. Viel fehlt allerdings nicht mehr.
Besonders teuer wird es beim Weißbier. In Kufflers Weinzelt kostet der Liter heuer 18,40 Euro. Im Vorjahr waren dafür noch 17,80 Euro fällig. Wer lieber alkoholfrei anstößt, kommt ebenfalls nicht ganz günstig davon. Ein Liter Tafelwasser kostet im Durchschnitt 11,13 Euro, Spezi 12,84 Euro und Limonade 12,35 Euro.
Eine kleine gute Nachricht gibt es für Wiesn-Gäste allerdings: Beim Hendl können Besucher heuer teilweise sparen. Im Löwenbräu-Festzelt und in der Augustiner Festhalle kostet ein halbes Hendl jeweils 17,20 Euro.
Eine halbe Schweinshaxe mit Kartoffelknödel kostet im Hofbräu-Festzelt hingegen 28,30 Euro. 2025 waren dafür noch 26,90 Euro zu bezahlen. Noch happiger wird es beim Münchner Sauerbraten im Löwenbräuzelt. Das traditionelle Gericht schlägt heuer mit 34,50 Euro zu Buche. Im vergangenen Jahr kostete es dort noch 28,20 Euro. Das sind mehr als sechs Euro Aufschlag innerhalb eines Jahres.
Und dann wäre da noch der Kaiserschmarrn – eine Nachspeise, die auch bei österreichischen Wiesn-Besuchern hoch im Kurs steht. Beim Bräurosl-Festzelt kostet die Portion heuer 27,50 Euro. Fast 28 Euro für eine Süßspeise: Da dürfte so mancher Gast zweimal auf die Speisekarte schauen.
Günstiger geht es im Löwenbräuzelt mit 19,80 Euro. Im Hofbräu-Festzelt kostet der Kaiserschmarrn 17,50 Euro.