"Warum nicht?"

WIFO-Chef Felbermayr schließt Ministerposten nicht aus

WIFO-Chef Gabriel Felbermayr gilt als Wirtschaftsexperte. Im Interview mit Polit-Stratege Gerald Fleischmann lässt er nun aufhorchen.
Newsdesk Heute
08.01.2026, 06:00
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Seit mehr als vier Jahren ist Gabriel Felbermayr Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO). Aussagen des gebürtigen Oberösterreichers im jüngsten "Message. Macht. Medien."-Interview mit Polit-Insider und krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann lassen jetzt aufhorchen. Angesprochen auf einen möglichen Posten als künftiger Finanzminister, möchte Felbermayr nichts ausschließen. "Warum nicht? Es müsste aber schon ein Paket sein, wo man mitgestalten kann", stellt der 49-Jährige gegenüber der "Krone" klar.

Als Kritik am amtierenden Minister Markus Marterbauer (SPÖ) will Felbermayr diese Aussagen jedoch nicht verstehen. "In der Lage, in der wir gerade sind, ist es sehr gut, dass Marterbauer Finanzminister ist", so der WIFO-Chef weiter.

Seine berufliche Zukunft liegt vorerst als Direktor beim WIFO. "Es ist so, dass sich die Gremien bereits abgestimmt haben und ich in der Tat eine zweite Periode machen werde", so Felbermayr.

"Hätte Vorteile für uns"

Zudem sprach Felbermayr auch über die möglicherweise positiven Auswirkungen der US-Geheimoperation in Venezuela. Sollte dort nun die Öl-Förderung vermehrt forciert werden, hätte dies zur Folge, dass weltweit die Erdölpreise sinken würden. "Das hätte konjunkturell Vorteile für uns", bringt es der Experte auf den Punkt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.01.2026, 11:07, 08.01.2026, 06:00
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