Dreirad mit Extras

Yamaha bringt ersten Roller mit Airbag auf die Straße

Mit dem Tricity 300 (2026) bringt Yamaha seinen bisher sichersten Roller heraus. Fürs Fahren reicht unter bestimmten Voraussetzungen der B-Schein.
Team Wirtschaft
15.03.2026, 19:56
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Sicherheits-Premiere bei Yamaha: Mit dem neuen Tricity 300, Modelljahr 2026, bringt der Hersteller erstmals ein Modell mit Fahrer-Airbag auf den Markt. Das System soll bei Frontalzusammenstößen zusätzlichen Schutz bieten.

Airbag soll Lenker bei Frontalcrash schützen

Der Airbag sitzt im vorderen Bereich des Rollers und wird bei einem starken Frontalaufprall ausgelöst. Zwei G-Sensoren im Fahrzeug messen dabei die Kräfte des Aufpralls. Wird ein festgelegter Grenzwert überschritten, entfaltet sich der Airbag und reduziert die Wucht des Vorwärtsabwurfs. Das System reagiert nur auf Frontalkollisionen – bei Stürzen, Seitenaufprallen oder Heckkollisionen löst es grundsätzlich nicht aus.

Insgesamt bleibt der Tricity 300 seinem besonderen Konzept treu: zwei Räder vorne, eines hinten. Dieses 3-Räder-System ermöglicht es dem Roller, sich in Kurven zu neigen, während die zwei Vorderräder gleichzeitig für zusätzliche Stabilität sorgen. Gerade auf rutschigem Untergrund oder Kopfsteinpflaster soll das ein deutlich sichereres Fahrgefühl vermitteln.

Neues System senkt den Schadstoff-Ausstoß

Angetrieben wird der Tricity 300 von einem 292 ccm SOHC-Viertaktmotor mit Flüssigkeitskühlung und Automatikgetriebe. Für die Neuauflage wurde das Bike mit einem verbesserten Schalldämpfer und überarbeitetem Katalysatorlayout ausgestattet, was die Emissionen auf EURO5+-Niveau reduziert. Der Kraftstofftank fasst 13 Liter.

Auch bei der Technik legt Yamaha nach. Der Roller bekommt ein neues Verbundbremssystem mit drei 267-mm-Scheibenbremsen, das die Bremskräfte ausgewogen auf alle drei Räder verteilt. Dazu kommen Kurven-ABS und Traktionskontrolle. Bei einer Notbremsung aktiviert außerdem ein Emergency Stop Signal automatisch die Blinker.

Gratis-Navisystem von Garmin

Im Cockpit sitzt eine neue Instrumentenkombination mit 4,2-Zoll-TFT-Display und zusätzlicher 2,8-Zoll-LCD-Anzeige auf der linken Seite. Über Smartphone-Anbindung können Fahrer Navigation, Anrufe oder Nachrichten sowie kostenloses Garmin-Navigationssystem nutzen.

Praktisch für den Alltag: Unter der Sitzbank gibt es 45 Liter Stauraum – genug Platz für zwei Integralhelme. Zudem bietet der Roller USB-C-Anschluss, Smart-Key-System sowie ein Standing Assist System, das den Roller beim Anhalten automatisch stabilisiert.

Rund 900 Euro Aufschlag für Airbag-Variante

Ein wichtiger Punkt: Der Tricity 300 kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden. Der neue Yamaha Tricity 300 wird in den Farben Milky White, Zen Grün und Power Grey ab dem zweiten Quartal angeboten. Das Modell mit Airbag soll rund 10.000 Euro kosten, für die Standard-Edition dürften knapp 9.150 Euro fällig werden.

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