Mit: Céline Dion, Nelson Angélil, Eddy Angélil, Terrill Lobo, Denis Savage, Dave Platel, René Angélil, John Farnham
Nach zaghaften Gehversuchen mit zwölf Jahren hob Céline Dion bald als Sängerin in ungeahnte Höhen ab und wurde ein Weltstar mit über zwei Dutzend Alben sowie 250 Millionen verkauften Tonträgern. Der Dokumentarfilm "Ich bin: Celine Dion" zeichnet nicht wie viele andere den Werdegang eines Superstars nach und setzt nicht auf dem Zenit ihres Ruhms ein, sondern in ihren schwersten Stunden. Im Jahr 2021, als Céline Dion ihr Langzeitengagement in Las Vegas abbrechen musste, wurde bekannt, dass sie an der höchst seltenen Krankheit Stiff-Person-Syndrom leidet, die sich schon vor vielen Jahren bemerkbar gemacht hatte und vorerst keine Auftritte erlaubte. Irene Taylors Dokumentarfilm vereinigt aktuelle Interviews, in denen Dion Auskunft zu ihrer Krankheit gibt, mit Konzertszenen und Archivaufnahmen auch aus ihrem Privatleben mit ihren Zwillingen Eddy und Nelson. Damit zeichnet der Film ein vielleicht weitgehend kontrolliertes, mitunter auch unglamouröses und tränenreiches Porträt dieses Weltstars. "Ich bin: Celine Dion" ist darüber hinaus ein Film über den Umgang mit einer das Leben verändernden schweren Erkrankung. Ein Happy End liefert das echte Leben nach: Im Herbst 2026 wird Celine Dion nach sechs Jahren Bühnenpause in Paris zehn Konzerte geben und damit auch ein hoffnungsvolles Zeichen für den Kampf gegen ihre Krankheit setzen.