Die Mieten in Österreich ziehen weiter an. Laut Statistik Austria lagen die Mieten für eine Durchschnittswohnung inklusive Betriebskosten im 1. Quartal 2026 bei 695,10 Euro pro Wohnung. Pro Quadratmeter waren es im Schnitt 10,50 Euro.
Damit lagen die Wohnkosten um 1,1 Prozent über dem Vorquartal. Im Vergleich zum 1. Quartal 2025 beträgt das Plus sogar 4,8 Prozent. Damals waren es im Schnitt noch 663,80 Euro pro Wohnung bzw. 10 Euro pro Quadratmeter.
Ohne Betriebskosten zahlten Mieter im 1. Quartal 2026 durchschnittlich 523,90 Euro pro Wohnung. Pro Quadratmeter waren es 7,90 Euro. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Kosten pro Quadratmeter ohne Betriebskosten um 1,3 Prozent. Heißt: Nicht die Betriebskosten sind der Haupttreiber, sondern die reine Miete.
Die Betriebskosten lagen im Schnitt bei 174,30 Euro pro Wohnung. Pro Quadratmeter blieben sie, wieder im Vergleich zum Vorquartal, bei 2,60 Euro.
Deutlich wird der Unterschied beim Blick auf die einzelnen Mietsegmente. Am günstigsten waren Gemeindewohnungen: Hier lag die Miete inklusive Betriebskosten im Schnitt bei 516,30 Euro pro Wohnung, also 8,50 Euro pro Quadratmeter.
Genossenschaftswohnungen kamen im Schnitt auf 623 Euro pro Wohnung bzw. 9 Euro pro Quadratmeter. Am teuersten war die private Hauptmiete. Dort zahlten Mieter durchschnittlich 816,70 Euro pro Wohnung. Pro Quadratmeter waren es 12,50 Euro.
Damit kostet eine private Hauptmiete im Schnitt rund 300 Euro mehr als eine Gemeindewohnung. Hochgerechnet aufs Jahr sind das stolze 3.600 Euro.
Die Zahlen beziehen sich hochgerechnet auf rund 1,8 Millionen Hauptmietwohnungen in Österreich. Wie hoch die tatsächliche Miete ausfällt, hängt laut Statistik Austria vor allem vom Mietsegment, der Region, der Wohnungsgröße und der Mietdauer ab.
Die Daten stammen aus der Mikrozensus-Wohnungserhebung. Dafür werden pro Quartal rund 20.000 Haushalte befragt.