Preisliste, Hotline vor Besuch

Änderungen beim Arzt gelten für alle in Österreich

In vier Bereichen ringt die Regierungsspitze am Dienstag mit Vertretern von Ländern und Gemeinden um Reformen. Im Fokus: das Gesundheitswesen.
30.06.2026, 07:30
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Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will am Dienstag ab 11 Uhr Nägel mit Köpfen machen. Am Ballhausplatz findet ein Reformgipfel statt, an dem neben der Regierungsspitze u.a. Landeshauptleute- Chef Mattle sowie die Präsidenten von Städte- und Gemeindebund teilnehmen. "Heute" hat erste Details.

Gesundheit im Fokus

Hier stockten die Verhandlungen bisher, hinter den Kulissen wird der zuständigen Ministerin Schumann (SP) Reformunwilligkeit vorgeworfen. Auf Mini-Verbesserungen hat man sich aber geeinigt, erfuhr "Heute". So plant man etwa, die überlaufenen Spitalsambulanzen zu entlasten.

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Hotline vor Ambulanz

Geht es nicht um Leben und Tod, soll künftig vor einem Spitalsbesuch eine Ersteinschätzung via Hotline 1450 eingeholt werden. Darüber hinaus soll verstärkt Online-Medizin zum Einsatz kommen und mehr von niedergelassenen Ärzten abgedeckt werden. Primärversorgungseinheiten werden ausgebaut.

Preisliste für Patienten

Wer einen Wahlarzt konsultiert, muss vorab eine Kosten-Auskunft erhalten.

Ringen um Spitalskompetenz

Ein gemeinsames Beschaffungswesen (etwa von Medikamenten) können sich alle vorstellen, einige Länder – etwa das Burgenland – wollen aber die Hand nicht von ihren Krankenhäusern geben, da sie Schließungen befürchten.

Kanzler macht Tempo

Christian Stocker zu "Heute": "Es geht nicht nur um Veränderungen, sondern um konkrete Verbesserungen für die Menschen."

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