Aufatmen im Vatikan! Papst Leo XIV. hat eine geplante Operation an der Lunge offenbar gut überstanden. Wie der Vatikan am Dienstagabend mitteilte, verlief der Eingriff in der römischen Gemelli-Klinik erfolgreich und ohne Komplikationen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche konnte danach wieder in sein Krankenzimmer zurückkehren.
Bei der Operation am Dienstagnachmittag wurde ein Gewebeknoten aus der Lunge des Papstes entfernt. Dieser war zuvor bei einer routinemäßigen Kontrolluntersuchung entdeckt worden. Bereits am Sonntag war bekannt geworden, dass sich Leo XIV. dem Eingriff unterziehen muss.
Der Papst war am Dienstagnachmittag in Begleitung seines Leibarztes Luigi Carbone mit dem Auto in der Gemelli-Klinik eingetroffen. Dort wurde er vom 66-jährigen Professor Stefano Margaritora operiert.
Margaritora leitet die Abteilung für Thoraxchirurgie des Krankenhauses und gilt als Spezialist für Lungenerkrankungen sowie Tumore im Brustkorb. Laut Vatikan konnte der Eingriff innerhalb der vorgesehenen Zeit abgeschlossen werden.
Trotz des positiven Verlaufs muss sich Leo XIV. nun schonen. Der Papst wird voraussichtlich auch über das kommende Wochenende im Spital bleiben. Sämtliche offiziellen Termine wurden vorsorglich bis zum 20. Oktober abgesagt.
Ob sich das Kirchenoberhaupt bereits am Sonntag wieder öffentlich zeigen kann, ist noch offen. Im Vatikan wird nicht ausgeschlossen, dass Leo XIV. das traditionelle Angelusgebet von einem Balkon des Krankenhauses aus spricht.