Nach Routil-Ausstieg

"Autoritär geführter Haufen" – FPÖ-Mann zerlegt NEOS

Nach dem Dengler-Eklat und dem Routil-Austritt legen die Freiheitlichen gegen die NEOS nach. FP-Generalsekretär Schnedlitz spricht von "Totalversagen"
Newsdesk Heute
14.07.2026, 15:42
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Bei den NEOS brennt der Hut: Nach dem Ausschluss von Mitgründer Veit Dengler (57) kommen die Pinken nicht mehr aus den Schlagzeilen. Am Montag wurde dann auch bekannt, dass der ehemalige steirische Ärztekammerpräsident Wolfgang Routil der Partei den Rücken kehrt.

Zur Erinnerung: Kurz nachdem sich Dengler aufgrund der für ihn zu hohen Parteiförderungen im Nationalrat gegen seine Fraktion gestellt hatte, wurde er aus dem Parlamentsklub ausgeschlossen. Die NEOS nannten wiederholte Verstöße gegen die Klubstatuten als Grund. So soll der 57-Jährige eine vertrauliche Klubsitzung aufgezeichnet haben.

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Dengler holte daraufhin zum Rundumschlag aus und kritisierte die Pinken sowie deren Parteichefin Beate Meinl-Reisinger. Dieser Kritik schloss sich auch Routil an. Ihm zufolge sei "von der ständig selbst bejubelten Reformkraft" nur "kaum was übrig" geblieben.

FPÖ: Meinl-Reisinger macht Kritiker mundtot

Was sich bei den Pinken nun zu einer regelrechten Schlammschlacht entwickelt, sorgt bei der FPÖ für Spott. Laut dem freiheitlichen Generalsekretär Michael Schnedlitz würde das "Kartenhaus" der NEOS zusammenbrechen. Demnach sei die Partei in der Regierung gescheitert. Zudem würden sich die Pinken als "autoritär geführter Haufen, dem es nur um Macht und Posten geht" entpuppen, so der Blaue.

Schnedlitz bezog sich dabei auf die Aussagen Denglers, wonach Meinl-Reisinger die Partei autoritär führen würde. Auch der Freiheitliche ließ an der NEOS-Frontfrau kein gutes Haar. Demnach würde sie "jeden Kritiker mundtot" machen, "der es wagt, die Wahrheit auszusprechen".

"Totalversagen auf allen Linien"

Auch der nunmehrige Parteiaustritt von Routil sei für Schnedlitz ein Zeichen dafür, dass "der Laden in seine Einzelteile" zerfalle. Laut dem ehemaligen Ärztekammerpräsidenten der Steiermark seien die Pinken im "Club der Altparteien" angekommen. Diesbezüglich ortete der FPÖ-General ein "Totalversagen auf allen Linien".

Für Schnedlitz sei besonders entlarvend, dass inhaltliche Debatten bei den Pinken offenbar nicht mehr möglich seien. "Wenn ein Positionspapier zur Gesundheitsreform 'nicht einmal ignoriert' wird, wie Routil treffend formuliert, dann zeigt das die ganze Arroganz und Inhaltsleere dieser Truppe", betonte der Blaue.

Für den Freiheitlichen seien die NEOS lediglich "der Steigbügelhalter" für ÖVP und SPÖ. Sie würden keine Probleme lösen, sondern seien "nur damit beschäftigt, die eigenen Leute auf Kurs zu bringen und Kritiker auszuschließen".

{title && {title} } red, {title && {title} } 14.07.2026, 15:42
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