Die erst kürzlich vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumente geben nicht nur Einblicke in die Beziehungen von Jeffrey Epstein zu Donald Trump, Elon Musk, Prinz Andrew, Mark Zuckerberg und Co., sondern beinhalten auch schaudernde Details zu dem Verhalten des verstorbenen Sexualstraftäters.
Dabei gerät ein möglicher Nachwuchs Epsteins in den Fokus. Laut offiziellen Angaben hatte der Sexualstraftäter keine Kinder, die neuen Unterlagen lassen daran jedoch zweifeln. Laut einem Bericht der "Times" soll ein minderjähriges Opfer Epsteins im Jahr 2002 ein Mädchen zur Welt gebracht haben. Nur "Minuten nach der Geburt" sei ihr das Baby entrissen worden.
Mit dabei soll auch die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell gewesen sein. Sie sei es gewesen, die den Säugling weggebracht habe. Zuvor wollte Epstein das Mädchen offenbar dazu überreden, das Kind wegzugeben. Aufgrund ihres musikalischen Talents hat Epstein angeblich auch davon gesprochen, dass sie perfekte Nachkommen hervorbringen werde. Diese habe er als "überlegeneren Genpool" bezeichnet.
Gefühlt habe sie sich dabei "wie ein menschlicher Brutkasten", schrieb das Opfer in ihrem Tagebuch, welches der Bundesanwaltschaft übergeben wurde. Epstein soll jedoch nicht der Einzige gewesen sein, der Hand an sie gelegt habe.
Das Opfer erhebt auch schwere Vorwürfe gegen den Epstein-Mitarbeiter und ehemaligen Geschäftsführer von Apollo Global Management Leon Black. Dieser habe sie in Epsteins Haus vergewaltigt, bis sie geblutet habe.
Im Jahr 2023 reichte sie daher bereits Klage ein. Abgeschlossen ist das Verfahren jedoch noch nicht. Unabhängig prüfen ließen sich die Vorwürfe nur schwer. Des Weiteren ist unklar, was mit dem Baby passiert sein soll.
Ein Indiz, das darauf hindeutet, dass Epstein doch Kinder hatte, ist etwa ein Vaterschaftstest, der in einem Video zu sehen ist. Der Test lag demnach auf einem Tisch in Epsteins New Yorker Villa. Aber auch eine brisante Nachricht von Sarah Ferguson, der Ex-Frau von Prinz Andrew sorgt für Aufsehen. In dieser gratuliert sie Epstein zur Geburt eines Sohnes im Jahr 2011.
Noch heftiger ist ein Bericht der "New York Times". Demnach soll Epstein Wissenschaftlern von seinem Plan erzählt haben, auf einer Ranch in New Mexico Frauen schwängern zu wollen. So habe er seine DNA verbreiten wollen. Der Bericht ist aus dem Jahr 2019. Hinweise, die diese Darstellung belegen, gibt es bisher allerdings nicht.