Tierischer Arzttermin

Bärendame "Mici" darf momentan nur Smoothies schlürfen

Obwohl Bärendame "Mici" im Bärenwald Arbesbach täglich aufblüht und eine richtige Frohnatur zu sein scheint, müssen Zahnschmerzen behandelt werden.
03.03.2026, 10:14
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Wir erinnern uns mit einem großen Grinser an die Winterbilder von der ehemaligen Käfig-Bärin "Mici", die mit jeder Faser und Wuzel-Action ihre Liebe zum neuen Zuhause im Bärenwald Arbesbach gezeigt hat. Leider konnte man aber einen wichtigen Vet-Check nicht mehr länger aufschieben und musste "Mici" in Narkose legen, um Zahnschmerzen und Gelenksabnutzungen behandeln zu können.

Der Schnee war für "Mici" ein besonderes Highlight.
© FOUR PAWS

Zahn musste raus

Vet-Checks werden in den VIER PFOTEN Schutzzentren regelmäßig durchgeführt, um die Tiere bestmöglich medizinisch zu versorgen. Bei der Operation wurde "Mici" im neuen Behandlungsraum des Bärenwaldes unter anderem ein gebrochener, ca. acht Zentimeter langer Eckzahn entfernt. Bei diesem Zahn waren die Wurzelkanäle offengelegt, er hat damit starke Schmerzen verursacht.

Auch Blut wurde abgenommen und eine Röntgen- und Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Der Ellbogen von "Mici" zeigt zwar eine Arthrose, aber eine zuvor befürchtete Augenverletzung stellte sich als gut verheilt und wenig besorgniserregend heraus.

Ab in die Federn

Um bequem aufzuwachen, wurde "Micis" Höhle während der Untersuchung mit viel Sägespänen und Stroh so richtig kuschelig hergerichtet, damit sich der narkotisierte Bär auch gleich wieder pudelwohl fühlen kann.

„Mit den Ergebnissen dieser umfassenden Untersuchung wird nun der Behandlungsplan von Mici mit erfahrenen Tierärzten abgestimmt und Mici damit ein schmerzfreies Leben ermöglich – der nächste wichtige Schritt nach der Phase des Ankommens“
Annelies FriedlCheftierpflegerin
"Mici" wird komplett durchgescheckt.
© FOUR PAWS

Apfel- und Walnuss-Smoothies

Damit die Wunde in ihrem Maul gut verheilen kann, bekommt die 110 Kilogramm zierliche Bewohnerin des Bärenwaldes ihr Futter in nächster Zeit püriert. Na, wir denken, es gibt Schlimmeres, als Apfel- und Walnuss-Smoothies kredenzt zu bekommen, oder? Die größte Herausforderung wird allerdings sein, "Mici" die bitteren Medikamente schmackhaft zu machen, aber die Tierpfleger sind geduldig.

{title && {title} } tine,red, {title && {title} } 03.03.2026, 10:14
Jetzt E-Paper lesen