"Bedeutende Wende"

Beobachter warnen: Putin schickt Reservisten in Krieg

Die horrenden Verluste in der Ukraine zwingen Putin zu einer Kehrtwende. Ab sofort dürfen auch Reservisten der Armee mobilisiert werden.
Newsdesk Heute
15.10.2025, 08:06
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Kriegstreiber Wladimir Putin könnte schon bald zu einer wichtigen Entscheidung gezwungen sein. Kann seine Armee die hohen Verluste – mehr als 219.000 Russen sind schon getötet worden – nicht mehr durch frisch angeworbene Soldaten ausgleichen, muss der Kreml entweder eine (Teil)-Mobilmachung ausrufen oder seine Invasion der Ukraine beenden.

Von Frieden will der russische Despot allerdings noch nichts wissen. Seine Regierung bereits weitere Mobilisierungsmöglichkeiten verabschiedet.

Ein neues Gesetz demontiert jene rechtlichen Hürden, die bisher den Einsatz von Reservisten im Kampf ohne offiziell erklärte Mobilmachung oder Krieg verhindern. Zur Erinnerung, der Kreml beharrt immer noch auf seiner absurden Narrative einer "militärischen Spezialoperation" in der Ukraine.

"Russland könnte damit beginnen, Mitglieder seiner aktiven Reserve schrittweise zu mobilisieren, um seine Kampfhandlungen in der Ukraine aufrechtzuerhalten", warnt das Institut für Kriegsstudien (ISW).

Die Beobachter halten es aber derzeit für unwahrscheinlich, dass eine großangelegte unfreiwillige – und äußerst unpopuläre –Reservemobilisierung durchgeführt werden soll.

Doch schon die Schaffung eines Mechanismus für kleine, fortlaufende Mobilisierungen wäre demnach eine "bedeutende Wende". Bislang baute die russische Strategie auf Freiwillige, die mit immer größer werdenden Geldsummen in den Kriegsdienst gelockt wurden.

Analysten sehen diese Methode an ihre Grenzen stoßen: Offenbar sind immer weniger Menschen bereit, für finanzielle Anreize ihr Leben in Putins völkerrechtswidrigem Krieg aufs Spiel zu setzen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 15.10.2025, 10:32, 15.10.2025, 08:06
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