Monate später enthüllt

Bereits im März: US-Bürger (23) von ICE erschossen

Ein 23-jähriger US-Bürger wurde bereits im März bei einem ICE-Einsatz erschossen. Erst jetzt enthüllen Dokumente den Fall.
Newsdesk Heute
21.02.2026, 13:49
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Nach tödlichen Schüssen bei Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE sorgen nun neue Enthüllungen für Aufsehen. Mehrere US-Medien berichten, dass ICE-Mitarbeiter bereits vor Monaten einen US-Bürger erschossen haben sollen.

Wie die "New York Times" unter Berufung auf diese Woche veröffentlichte ICE-Dokumente schreibt, ist darin von einem getöteten US-Bürger die Rede. Laut einem Anwalt der Familie handle es sich um den 23-jährigen Ray Ruben Martinez.

Bei Verkehrskontrolle

Demnach wurde Martinez Mitte März auf der südtexanischen Insel South Padre bei einer Verkehrskontrolle von einem ICE-Agenten erschossen. Zuvor soll es einen Verkehrsunfall gegeben haben, bei dem ICE und Polizei den Verkehr regelten. Laut "New York Times" forderten ICE-Agenten und Polizeibeamte den jungen Mann gegen 0.40 Uhr auf, aus seinem Fahrzeug auszusteigen.

In den Dokumenten heißt es, Martinez habe daraufhin Gas gegeben und sei auf einen ICE-Agenten zugefahren, der auf dem Dach des Autos landete. Ein weiterer ICE-Agent habe daraufhin das Feuer eröffnet. Der 23-Jährige starb später im Krankenhaus. Der angefahrene Beamte verletzte sich am Knie und wurde ambulant behandelt.

Lokale Medien hatten zwar über den Tod von Martinez berichtet, doch erst durch die nun veröffentlichten Unterlagen sei bekannt geworden, dass er durch Schüsse eines ICE-Agenten ums Leben kam, so die "New York Times".

Regierung spricht von Selbstverteidigung

Das US-Heimatschutzministerium bezeichnet die Schüsse in den Dokumenten als Akt der Selbstverteidigung. Die Anwälte der Familie veröffentlichten hingegen eine Stellungnahme, in der sie den Bericht der Behörden kritisieren. Demnach stimme dieser nicht mit Augenzeugenberichten überein.

Zudem müsse "fair und umfassend" untersucht werden, warum ICE-Agenten am Unfallort im Einsatz waren und "warum ein Bundesagent einen US-Bürger erschossen hat, als dieser versuchte, den Anweisungen der örtlichen Polizei zur Verkehrsregelung Folge zu leisten".

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