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Ein dreister Betrugsversuch mit Luxusautos beschäftigt die Polizei in Niederösterreich. Zwei Männer sollen versucht haben, mit gefälschten Bankunterlagen an Fahrzeuge im Wert von mehreren Millionen Euro zu kommen. Am Mittwoch, 28. Oktober, schlugen die Ermittler in Wiener Neustadt zu.
Der Fall nahm Anfang Oktober seinen Lauf. Ein Autohaus in Perchtoldsdorf (Bezirk Mödling) erhielt eine Finanzierungsanfrage einer Firma für gleich sieben Fahrzeuge. Der Gesamtwert lag im siebenstelligen Eurobereich. Um das Geschäft abzuwickeln, wurden auch entsprechende Bankunterlagen übermittelt. Doch die Sache hatte einen Haken: Als das Autohaus bei der Bank nachfragte, stellte sich heraus, dass die Dokumente gefälscht waren.
Nach einem Telefonat mit einem Verkäufer ließen die zunächst unbekannten Verdächtigen von ihrem Vorhaben ab.
Ende Oktober versuchten es mutmaßlich dieselben Täter erneut. Diesmal nahmen sie ein Autohaus in Wiener Neustadt ins Visier und erkundigten sich telefonisch nach einem Pkw im sechsstelligen Eurobereich.
Am Mittwoch, 28. Oktober, tauchten schließlich zwei Männer persönlich im Geschäft auf. Was sie offenbar nicht ahnten: Die Polizei hatte bereits den Verdacht, dass ein Zusammenhang mit dem Betrugsversuch in Perchtoldsdorf bestand. Die beiden Männer verwendeten nämlich denselben Firmennamen wie beim ersten Vorfall. Für die Kripo war das ein entscheidender Hinweis.
Die Ermittler nahmen einen 30-Jährigen aus dem Bezirk Korneuburg und einen 41-jährigen serbischen Staatsbürger noch vor Ort vorläufig fest.
Bei ihren Einvernahmen zeigten sich beide nicht geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden sie in die Justizanstalten Wiener Neustadt und Korneuburg eingeliefert.