AK warnt vor Fake-Rabatten

Black Friday naht: So schützt Du Dich vor teuren Fallen

Super-Deals, Countdowns und Preis-Countdowns: Die Arbeiterkammer warnt vor miesen Tricks rund um den Black Friday am 28. November.
Newsdesk Heute
21.11.2025, 18:45
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Bald ist es wieder so weit: Der Black Friday (28. November) steht vor der Tür und damit auch eine Flut an Rabatten. Von Haushaltsgeräte bis Weihnachtsgeschenke kann man in der Cyberweek ordentlich shoppen und zugleich auch noch sparen.

Dennoch ist zur Vorsicht geboten, wie nun die Arbeiterkammer in einer Aussendung informiert. Denn zahlreiche Rabatte sind mehr Schein als Sein. Hinter Countdowns, Super-Deals und limitierten Angeboten lauern Fake-Rabatte und teure Fallen im Netz, warnt die AK. Konsumenten sollen schnell klicken und nur wenig Zeit zum Nachdenken haben.

Die AK rät deshalb: Nicht drängen lassen, Preise checken, Kleingedrucktes lesen – und sich fragen, ob man das Produkt wirklich braucht. "Wo Angebot draufsteht, ist nicht zwangsläufig ein Angebot drin", so AK Konsumentschützer Jakob Kalina.

Das ist beim Shoppen wichtig

Damit das Shoppen am Black Friday auch wirklich Spaß macht, informiert die Arbeiterkammer einige wichtige Tipps und Tricks:

Zeit lassen: Nicht jeder Countdown und jedes angeblich limitierte Angebot ist ein echtes Schnäppchen! Übrigens: Händler:innen müssen immer den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben und dürfen ihre Preisermäßigungen auch nur im Verhältnis dazu bewerben. Das zeigt Ihnen, ob es sich wirklich um ein Schnäppchen handelt.

Preise im Auge behalten: Prüfen Sie die Preisentwicklungen auf Plattformen wie geizhals.at oder idealo.at. Stellen Sie einen Preisalarm ein. Sie werden informiert, sobald es das Produkt zu dem von Ihnen festgelegten Preis gibt – unabhängig vom Black Friday.

Kleingedrucktes lesen: "Bis zu minus 60 Prozent" klingt verlockend, gilt aber oft nur für ein paar Ladengüter. Werfen Sie einen Blick ins Kleingedruckte!

Rücksendekosten, Zoll & Co. beachten: Was wie ein Schnäppchen wirkt, kann durch hohe Versandkosten, Zollgebühren oder Rücksendekosten zur teuren Falle werden – besonders bei Bestellungen aus dem EU-Ausland. Das Kleingedruckte lesen!

Rücktrittsrecht kennen: Online gilt grundsätzlich ein 14-tägiges Rücktrittsrecht ab Erhalt der Ware. Prüfen Sie vor dem Kauf, wohin die Rücksendung der Ware geht. Fehlen klare Angaben oder müssen Sie das Paket nach Asien oder in andere EU-Drittstaaten zurückschicken, wird’s richtig teuer. Übrigens: Im Laden gibt es kein Rücktrittsrecht, außer die Geschäfte räumen es Ihnen freiwillig ein.

Fake-Shops entlarven: Mega günstige Preise? Finger weg! Betrügerische Fake-Shops versuchen, Ihnen Geld und persönliche Daten zu entlocken. Prüfen Sie Shop-Bewertungen und leisten Sie keine Vorauszahlungen. Checken Sie den Shop unter www.fakeshop.at/shopcheck/.

Reparieren statt Wegwerfen: Bevor Sie Kleidung oder Elektrogeräte aussortieren, immer Gewährleistungsrechte oder Reparaturmöglichkeiten ausloten. Im Schadensfall heißt es oft: "Verschleißteil – keine Leistung!" Bei Mängeln haben Sie jedoch ein gesetzliches Recht auf Gewährleistung – bis zu zwei Jahre. Lassen Sie sich deshalb nicht verunsichern. Überlegenswert sind auch Tauschbörsen oder Leihgeräte.

Warenkorb prüfen: Beim Onlineshoppen lohnt sich ein kritischer Blick in den Warenkorb! Oft schleichen sich unbemerkt Zusatzprodukte ein oder werden teure Garantieverlängerungen angeboten, die selten echten Nutzen bringen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.11.2025, 18:45
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