Eine Stunde geschenkt – zumindest auf der Uhr: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober 2026, endet in Österreich die Sommerzeit. Heuer fällt die Umstellung auf den frühestmöglichen Termin im Oktober.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr früh auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit beginnt die sogenannte Winterzeit, genauer gesagt die Normalzeit.
Der frühe Termin ist dabei kein Zufall: Die Zeitumstellung erfolgt in der EU immer am letzten Sonntag im Oktober. Dieser kann frühestens auf den 25. fallen. Genau das ist heuer der Fall. Zuletzt war die Umstellung 2020 an diesem Datum, auch 2015 fiel sie auf den 25. Oktober.
Im Frühjahr stellt man die Uhr vor, im Herbst zurück. Noch einfacher: Im Frühjahr stellen wir Sachen, wie die Gartenmöbel, hinaus und damit die Uhr nach vor, im Winter hinein und die Uhr zurück.
Wer sichergehen möchte, sollte vor dem Schlafengehen einen Blick auf die Uhren werfen. Smartphones, Computer und Funkuhren stellen sich normalerweise automatisch um. Bei älteren Armbanduhren, analogen Wanduhren und manchen Geräten im Haushalt ist hingegen Handarbeit gefragt.
Mit der Umstellung verschiebt sich auch der Tagesrhythmus: In der Früh wird es nach der Uhrzeit wieder früher hell, dafür verschwindet das Tageslicht am Abend eher. Gerade für Menschen, die nach der Arbeit noch draußen unterwegs sind, macht sich das rasch bemerkbar.
Die zusätzliche Stunde Schlaf klingt verlockend. Der veränderte Rhythmus kann manchen Menschen trotzdem zu schaffen machen. Wer empfindlich auf Zeitverschiebungen reagiert, kann in den Tagen davor versuchen, die Schlafenszeiten schrittweise anzupassen.