Neue Airport-Regeln

Das solltest du ab 3. Juli NICHT im Handgepäck haben

Ausgerechnet bestimmte unbedenkliche Produkte im Handgepäck können ab 3. Juli am Flughafen Wien zu Extra-Kontrollen führen. Warum das so ist.
Team Wirtschaft
02.07.2026, 08:43
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Ab Freitag, 3. Juli 2026, sind an den zentralen Sicherheitskontrollen in allen Terminals des Flughafen Wien die neuen CT-Scanner im Einsatz. Für die meisten Passagiere bedeutet das weniger Aufwand: Laptops, Handys und Flüssigkeiten können im Handgepäck bleiben. Bei einigen Mitbringsel bleibt der Weg durch die Kontrolle aber auch mit neuer Technik holprig.

Diese Produkte bereiten CT-Scannern Probleme

Laut Flughafen Wien können nämlich einzelne Artikel wie Lebensmittel, Cremes, Honig, Marmeladen oder Thermoskannen auch mit den neuen CT-Scannern Nachkontrollen auslösen. Grund dafür ist die Beschaffenheit solcher Produkte. Die neuen CT-Scanner sind zwar top, können jedoch dichte, zähflüssige Substanzen und mehrschichtige Behältnisse wie Thermoskannen oft nicht zuverlässig durchleuchten und als unbedenklich einstufen.

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Ansonsten deutlich mehr Komfort

Für den Großteil des Handgepäcks bringt der 3. Juli allerdings spürbare Erleichterung. Ab diesem Datum gilt am Flughafen Wien die erweiterte Flüssigkeitsregelung: Passagiere dürfen Flüssigkeiten bis zu einem Volumen von zwei Litern im Handgepäck mitnehmen, ohne sie separat herausnehmen zu müssen. Auch elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops bleiben künftig im Gepäck.

Auch Flüssigkeiten können Ärger machen

Allerdings empfiehlt der Flughafen dennoch, Flüssigkeiten möglichst in kleineren Behältern zu transportieren. Diese führen erfahrungsgemäß seltener zu Nachkontrollen und ermöglichen einen möglichst reibungslosen Ablauf an der Sicherheitskontrolle.

Möglich macht das die neue Computertomographie-Technik. Die Geräte erzeugen detaillierte 3D-Bilder des Handgepäcks, wodurch dem Sicherheitspersonal sämtliche Informationen zu einem Gepäckstück in einer einzigen Darstellung zur Verfügung stehen. Intelligente Algorithmen unterstützen zusätzlich die Erkennung von Fest- und Flüssigsprengstoffen, Alarme werden direkt gegenstandsbezogen auf den Monitoren angezeigt.

25 Millionen Euro in Umstellung investiert

Insgesamt hat der Wiener Airport rund 25 Millionen Euro in die Umstellung investiert, 35 neue Geräte wurden angeschafft. Auch in der neuen Terminal-3-Süderweiterung, die im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen soll, sollen die CT-Scanner zum Einsatz kommen.

Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger: "Unsere Passagiere profitieren bereits heute schon von einer durchschnittlichen Wartezeit von nur rund fünf Minuten an den Sicherheitskontrollen – ein europäischer Spitzenwert. Mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen CT-Scanner machen wir den Sicherheitscheck pünktlich zum Ferienbeginn wesentlich unkomplizierter und effizienter."

Ferienstart könnte Abfertigung dennoch verzögern

Für das erste Ferienwochenende empfiehlt Jäger dennoch, aufgrund des zu erwartenden hohen Reiseaufkommens etwas mehr Zeit für Check-In, Sicherheits- und allfällige Grenzkontrollen einzuplanen. Da nicht alle Flughäfen bereits CT-Scanner einsetzen, rät der Flughafen Wien außerdem, sich vor Reisen an anderen Flughäfen über die dort geltenden Regelungen zu informieren.

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