Die bekannte Regel gilt seit 2006: Flüssigkeiten im Handgepäck mussten in Behältern bis maximal 100 Milliliter verpackt werden. Jetzt wird diese Vorschrift am Flughafen Wien dank neuer CT-Scanner schrittweise abgeschafft. Statt Mini-Fläschchen dürfen Reisende künftig deutlich größere Mengen mitnehmen – in der Praxis ist von bis zu rund zwei Litern pro Passagier die Rede.
Für Fluggäste bedeutet das vor allem eines: weniger Stress beim Packen. Keine Mini-Kosmetik mehr, kein Umfüllen von Shampoo oder Zahnpasta in winzige Fläschchen und der bekannte Plastikbeutel könnte bald ebenfalls Geschichte sein. Grund dafür sind moderne Scanner-Technologien, die Flüssigkeiten im Gepäck deutlich genauer analysieren können als bisherige Geräte.
Ganz vorbei ist die alte Regel aber noch nicht: Je nach Kontrollspur können weiterhin klassische Sicherheitschecks mit der 100-ml-Grenze gelten. Das bedeutet: Wer Pech hat, muss sich am Flughafen Wien noch immer an die alte Regel halten, zumindest vorübergehend.
Langfristig soll das Reisen dadurch deutlich einfacher werden: weniger Kontrolle, weniger Auspacken, schnellere Abfertigung. Für viele Passagiere heißt das, der Weg in den Urlaub wird endlich wieder ein Stück entspannter und die Zeit am Security-Check deutlich kürzer.
Bereits seit Sommer 2025 setzen einige europäische Flughäfen auf die neuen Scanner. Unter anderem können Reisende an den Flughäfen Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, Rom-Fiumicino, Bologna und Turin bereits größere Flüssigkeitsbehälter im Handgepäck mitnehmen. Nun folgt auch der Flughafen Wien und macht das Reisen damit ein gutes Stück unkomplizierter.