Autofahrer müssen sich am Mittwoch in Wien auf massive Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund dafür sind mehrere Großdemonstrationen gegen Sparmaßnahmen an Universitäten, die quer durch die Innenstadt führen.
Laut ÖAMTC beginnen die ersten Kundgebungen am Mittwoch ab etwa 12 Uhr. Der erste Demonstrationszug startet bei der TU Wien am Karlsplatz und zieht über Friedrichstraße, Operngasse und Ringstraße bis zur Universität Wien. Dort soll sich der Protest mit einer weiteren Veranstaltung zusammenschließen.
Ab etwa 14 Uhr marschieren dann tausende Teilnehmer über die Schottengasse weiter zum Ballhausplatz.
Der ÖAMTC warnt vor erheblichen Verzögerungen und zeitweisen Sperren in weiten Teilen der Innenstadt. Besonders betroffen seien die Ringstraße, die Zweierlinie sowie die Bereiche rund um Karlsplatz und Schwarzenbergplatz. Auch auf der Rechte Wienzeile, der Friedrichstraße sowie auf wichtigen Zufahrten zum Ring – etwa über Prinz-Eugen-Straße oder Rennweg – sei mit Staus zu rechnen. Zusätzlich könnte es auf der Währinger Straße zu Verkehrsproblemen kommen.
Nicht nur Wien ist betroffen: Auch am Donnerstag sind in mehreren Bundesländern Demonstrationen angekündigt.
In Salzburg versammeln sich Studierende um 14 Uhr am Kapitelplatz. Der Demonstrationszug führt anschließend unter anderem über Domplatz, Franziskanergasse, Staatsbrücke und Schwarzstraße bis zum Mirabellplatz. Dort soll gegen 16 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden. Der ÖAMTC empfiehlt, die Salzburger Innenstadt großräumig zu meiden.
In Graz startet ebenfalls um 14 Uhr eine Demonstration im Stadtpark. Die Route führt über den Karmeliterplatz und die Sporgasse bis zum Hauptplatz. Laut ÖAMTC kann es dabei vor allem im Bereich des Glacis zu Verzögerungen kommen.
Auch in Linz und Klagenfurt sind Proteste geplant. In Linz findet eine Kundgebung am Hauptplatz statt, in Klagenfurt treffen sich die Demonstrierenden bereits um 10 Uhr vor dem Hauptgebäude der Universität.