Auch wenn das "Fliegen" noch immer als die sicherste Art zu reisen gilt, sind eine Menge Vorschriften und Regeln dafür notwendig, um die Statistik womöglich aufrecht zu halten. Vor allem beim Start und kurz vor der Landung müssen die Passagiere aufmerksam zuhören, um die Crew zufriedenzustellen. Den neben den Sitz senkrecht zu stellen, Tische hochzuklappen und sich anzugurten gilt auch die "Sonnenblende zu öffnen". Warum nochmal?
Auch wenn sich viele Maßnahmen manchmal sogar absurd anhören, haben doch alle Sinn und Zweck. Die Sonnenblende ist ebenfalls so eine merkwürdige Regel, die aber im Notfall Leben retten kann - weshalb sie also bei der "Cabin-Ready"-Meldung oben sein muss, erklären wir gerne:
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Nur mit geöffneten Sonnenblenden darf das Flugzeug abheben oder landen, denn die ständige Sichtkontrolle muss unbedingt gewährleistet sein. Besonders der mittlere Bereich der Tragflächen, wo sich auch die Notausgänge befinden, muss unbedingt gesehen werden, um sofort eine allfällige Rauchentwicklung zu erkennen. Immerhin muss die Crew entscheiden, welche Ausgänge im Worst Case benutzbar sind und welche nicht. Der Pilot ist hier außen vor, denn er hat die Seiten des Flugzeugs nur begrenzt im Blick.
Fällt im Flugzeug der Strom aus, bleibt das Licht von außen die einzige Orientierungshilfe in der Kabine. Bei Tageslicht erleichtert die Helligkeit draußen den Passagieren die Orientierung. Bei Dunkelheit – etwa bei Landungen in der Nacht – sorgen geöffnete Fensterblenden dafür, dass sich die Augen bereits an die schwachen Lichtverhältnisse anpassen können. Aus demselben Grund wird während Start und Landung auch die Kabinenbeleuchtung gedimmt beziehungsweise ausgeschaltet.