Ein Jäger aus Deutschland hat sich nicht gerade als Tierschützer erwiesen, als er nachweislich einen Familienkater namens "Teddy" einfach aus einer Lebendfalle geholt und erschossen hat. Selbst Tierrechtsorganisation PETA ist hier schockiert.
"Teddy" war nicht der erste Kater einer Familie aus dem niedersächsischen Deinste. Da Kater "Carlo" bereits im März 2025 spurlos verschwunden war, wollte man bei "Teddy" auf Nummer sicher gehen und montierte einen GPS-Tracker an dem roten Tigerkater. Doch als Mutter Dayana am 04. Dezember die dazugehörige App öffnete, bemerkte sie eine merkwürdig schnelle Bewegung über die Felder. Zu schnell für eine Hauskatze.
Da recht schnell klar war, dass der Kater offenbar in einem Fahrzeug sein musste, dachte die Familienmutter zunächst noch an ein "Hoppala". Vielleicht hatte sich "Teddy" ja unwissentlich in einen Passagierraum geschlichen und wurde einfach nicht bemerkt. Sie setzte sich auf alle Fälle ins Auto und verfolgte die Spur des GPS-Trackers – denn heimfinden würde ihr Kater bei solch einer Distanz kaum noch.
Als die Entfernung zu dem Tracker immer kleiner wird, erkennt Dayana das Fahrzeug eines Jägers und wusste bereits, dass ihr Kater wohl nicht zufällig im Auto sei. Nachdem der Jäger angehalten hatte, kam die schreckliche Wahrheit ans Licht:
Der Jäger gab zu, "Teddy" erschossen zu haben, nachdem er in eine Lebendfalle getapst war. Seine Erklärung, dass er den Kater für einen Streuner gehalten hatte, ist völlig absurd, da "Teddy" den Tracker und ein buntes, gut sichtbares, Flohhalsband trug. Laut der verzweifelten Mutter, die nun auch ihren Kindern die schreckliche Nachricht überbringen musste, gab es kein Wort der Entschuldigung. Kein Mitleid. Gar nichts.
PETA erstattete Strafanzeige gegen den Jäger, dem nach einer Verurteilung der Verlust des Jagdscheins droht, da es sich bei "Teddy" um ein markiertes Haustier handelte.