Die langfristigen Wettermodelle lassen für Österreich einen eher milden Winter erwarten. Für Wintersportorte ist das eine schlechte Nachricht, bedeutet aber nicht automatisch eine schlechte Saison.
Entscheidend ist neben der Temperatur auch, wie viel Niederschlag fällt und in welcher Höhe die Schneefallgrenze liegt. Mit einem milden Winter könnte es zwar weniger Schnee geben, ganz ausblieben wird er aber wohl nicht.
Bei einer grundsätzlich milden Wetterlage können kräftige Niederschläge in den Alpen durchaus größere Schneemengen bringen.
Kühlt die Luft während eines Niederschlagsereignisses ab, kann die Schneefallgrenze auch in tiefere Täler sinken. Umgekehrt können längere trockene Phasen selbst bei niedrigen Temperaturen für wenig Neuschnee sorgen.
Die aktuellen Saisonmodelle lassen noch keine zuverlässige Aussage darüber zu, wann einzelne Skigebiete Schnee bekommen oder wie lange eine Schneedecke liegen bleibt.
Auch die Gefahr kräftiger Regenfälle lässt sich Monate im Voraus nicht für einzelne Orte bestimmen.
Die derzeitige Prognose ist deshalb vor allem ein langfristiger Hinweis auf die Temperaturentwicklung. Für konkrete Entscheidungen müssen die Wetterdienste die kurzfristigen Vorhersagen abwarten.