Besser schnell abgewöhnen

Dieses Verhalten mag keiner an dir – laut Studien

Sympathie hin oder her - es gibt einfach Verhaltensweisen oder Angewohnheiten, die andere ziemlich schnell nerven. Welche das sind, verraten wir hier.
Heute Life
10.05.2026, 00:46
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Vorweg einmal eine angebrachte Message: Man kann es natürlich niemals jedem recht machen und Ecken und Kanten, Geschichten und Narben sollen niemals entschuldigt werden müssen, sondern stehen für die hochgelobte Diversität. Allerdings gibt es auch durchaus Verhaltensweisen, die fast jeder schnell einmal laut Studien als "unangenehm" empfindet, und wir verraten dir, welche das sind:

Falsche Bescheidenheit und Eigenlob in Kombination

Uns wird als Kind beigebracht, dass man bescheiden bleiben soll und mentale "Höhenflüge" vielleicht andere verletzen könnten, oder als "Prahlerei" angesehen würden. Fakt ist aber, Freunden und Kollegen ist es viel lieber, man zeigt sich stolz auf seinen Erfolg, als man redet ständig die eigenen, guten Leistungen zu klein.

Weißt du schon, weshalb dir im Schlaf die Tränen kommen? Klick dich durch:

Jeder kann sich bestimmt an diesen einen Mitschüler erinnern, der nach einer Schularbeit immer jammern musste, weil er ein "Nicht genügend" befürchtete und zwei Tage später mit einem "Sehr Gut" nach Hause ging. Na, ultra nervig, oder? Noch schlimmer ist eine Kombination aus Eigenlob und Fishing for Compliments, auch "Humblebragging" genannt.

"Ich weiß gar nicht, warum ich heute ständig Komplimente bekomme, ich sehe doch immer so aus" - ist nur ein Beispiel für dieses Verhalten. Der Punkt ist aber der: Steh zu deinen Erfolgen, genauso wie zu deinen Niederlagen, denn nur so wächst man und die Umwelt kann bestens damit umgehen.

Zu viel Information

Der Balance-Akt zwischen Offenheit und Diskretion ist oft gar nicht so einfach, denn während man der Familie und Freunden gegenüber sehr redselig sein darf und aus dem Nähkästchen plaudert, sollte man in Kennenlernphasen neuer Personen, oder gar Vorgesetzten immer genau überlegen, welche Privatinformationen man gleich teilt.

Eine Studie der Universität des US-Bundesstaates Illinois konnte auch feststellen, dass sich viele Personen bei intimen Informationen von beinahe Fremden sehr unwohl und überfordert fühlen. Dieses sogenannte "Oversharing" sorgt nämlich für Reaktionen, zu denen das Gegenüber meist noch gar nicht bereit ist.

Hineinreden

Jetzt sind wir in der "guten Erziehung" angelangt, denn andere im Gespräch zu unterbrechen ist auch heute noch ein absolutes No-Go und wird fast zu 100 Prozent als unhöflich und anstrengend empfunden. Falls also keiner gerade in Flammen steht, ein Schiff untergeht oder der Hund erstickt, wartet man geduldig, bis ein Satz beendet wird, bevor man sich äußert.

Schwarzseher

Jeder hat mal einen schlechten Tag, ist gekränkt, zornig oder enttäuscht, doch irgendwann sollte auch wieder einmal die Sonne scheinen, nicht wahr? Permanente Miesepeter und andauernder Pessimismus färben nämlich ordentlich auf unsere Mitmenschen ab und man spielt mit den negativen Emotionen Pingpong.

Überheblichkeit

Menschen, die gerne selbstgerecht durch die Welt stapfen, haben leider einige Eigenschaften, die einer sympathischen Persönlichkeit im Wege stehen. Größtenteils sind sie voreingenommen, wenig selbstreflektiert und schon gar nicht empathisch. Gerade in der heutigen Zeit sollte man alternativen Ansichten zumindest ihre Berechtigung zugestehen und nicht von vornherein abwerten.

Die eigene Perspektive ist zwar immer wertvoll und zwangsläufig die "Wichtigste", da wir ja in erster Linie mit uns selbst leben müssen, aber ein Blick über Tellerränder hinaus hat noch keinem geschadet, oder?

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.05.2026, 00:46
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