Ermittlern der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelang am Samstagnachmittag (19. September) in Wien ein Schlag gegen den mutmaßlichen Drogenhandel.
Die Beamten nahmen zunächst einen 29-jährigen serbischen Staatsbürger in Mariahilf fest. Der Mann steht im Verdacht, mit Suchtmitteln gehandelt zu haben.
Nach der Festnahme führte die Spur die Ermittler zu einer nahe gelegenen Wohnung. Die Polizei geht davon aus, dass diese als sogenannte Bunkerwohnung zur Aufbewahrung von Drogen und Bargeld gedient haben könnte.
Bei der Durchsuchung trafen die Beamten auf einen weiteren Tatverdächtigen. Der 26-jährige rumänische Staatsbürger wurde ebenfalls festgenommen.
Anschließend durchsuchten die Polizisten die beiden Männer sowie die Wohnung. Dabei stellten sie insgesamt 350 Gramm Kokain und 940 Gramm Cannabis sicher. Zusätzlich fanden die Ermittler rund 11.000 Euro Bargeld.
Das Geld war laut Polizei in einer für den Drogenhandel typischen Stückelung vorhanden.
Beide Männer wurden nach den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes angezeigt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien brachte die Polizei den 29-Jährigen und den 26-Jährigen in eine Justizanstalt.
Die Beantragung der Untersuchungshaft wurde in Aussicht gestellt. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Drogenhandel und möglichen weiteren Beteiligten dauern an. Für beide Verdächtige gilt die Unschuldsvermutung.