Für Marcel Sabitzer wird die Situation bei Borussia Dortmund nicht besser.
Der 32-jährige ÖFB-Star ist unter Trainer Niko Kovac nur noch zweite Wahl. Auch beim mühsamen 2:1-Auswärtssieg in der Champions League gegen Sabah FK musste der Mittelfeldspieler lange auf der Bank schmoren. Erst für die letzten 19 Minuten durfte der Österreicher aufs Feld.
Die Entwicklung bereitet auch ÖFB-Legende Andi Herzog Sorgen. Der ehemalige Teamspieler fand als Sky-Experte deutliche Worte: "Es schaut nicht gut aus für den Sabi."
Besonders die ungewisse Zukunft des Österreichers beim BVB sieht Herzog kritisch. "Wenn du schon Anfang des Jahres hörst, dass dein Vertrag nicht verlängert wird, das habe ich jetzt in den Medien gehört, dann ist das kein gutes Zeichen."
Sein Rat an Sabitzer: "Er muss jetzt dranbleiben, damit er das Selbstbewusstsein nicht verliert."
Die Zahlen zeigen, wie tief Sabitzer in der Hierarchie der Dortmunder mittlerweile gefallen ist. Während der Österreicher in der vergangenen Saison durchschnittlich noch rund 70 Minuten pro Partie auf dem Rasen stand, sind es heuer nur noch 38 Minuten. Zweimal musste er sogar über die vollen 90 Minuten auf der Ersatzbank Platz nehmen.
Gegen Sabah konnte Sabitzer nach seiner Einwechslung für Carney Chukwuemeka keine entscheidenden Akzente setzen.
Zuletzt hatte Sabitzer angekündigt, vorerst eine Pause im österreichischen Nationalteam einzulegen. Der 32-Jährige wollte seine Kräfte nach den Belastungen der vergangenen Jahre besser einteilen und sich auf seine Aufgaben in Dortmund konzentrieren.
"Ich bin 32 Jahre alt, will noch einige Jahre auf höchstem Niveau Fußball spielen und muss mit meinen Kräften sorgsam umgehen", erklärte er.
Doch statt regelmäßiger Einsätze beim BVB gibt es für Sabitzer derzeit vor allem eines: viel Zeit auf der Ersatzbank. Wann er ins ÖFB-Team zurückkehrt, ist offen.