Google hat Details zur App-Kompatibilität seiner neuen Googlebook-Laptops bekanntgegeben. Die Geräte setzen auf eine spezielle Übersetzungsschicht, damit Android-Apps auch auf Intel-Prozessoren laufen.
Bei der Technologie handelt es sich um eine Weiterentwicklung von "libhoudini", einer proprietären Software, die Intel gemeinsam mit Google entwickelt hat. Viele Android-Apps seien bereits für beide Architekturen angepasst, nur Apps ohne eigene x86-Version erhalten die Übersetzungsschicht.
Wie "heise.de" berichtet, sind 96,6 Prozent der über 10.000 meistgenutzten Anwendungen bereits zum Marktstart verfügbar. Die übrigen rund 300 Apps habe Google entfernt, vor allem wegen Inkompatibilität mit großen Bildschirmen – etwa, weil sie ein Gyroskop erfordern.
Die Googlebooks sollen enger als je zuvor mit dem Android-Smartphone zusammenarbeiten. Im Dateimanager lassen sich Dateien vom Handy öffnen und verschieben. Handy-Apps können als eigenes Fenster auf dem Laptop geöffnet werden.
Ein Highlight ist der "Magische Pointer": Durch Schütteln des Cursors macht dieser kontextbezogene Vorschläge zum Displayinhalt. So lässt sich etwa ein Datum in einer Mail anklicken, um schnell einen Termin zu erstellen.
Google verfolgt damit einen ähnlichen Ansatz wie Apple, um Notebooks und Smartphones enger zu verknüpfen. Zusätzlich mischt der Konzern eine ordentliche Portion KI in Form von Gemini in sein neues Betriebssystem.