Sicherheit und Körperwärme sind gerade bei Singles oftmals Gründe dafür, dass der Hund oder die Katze im Bett schlafen dürfen. Warum auch nicht, wenn sich der Wauzi nicht gerade zehn Minuten vorher im Matsch gewälzt hat, denn immerhin sagt selbst die Wissenschaft, welch positive Auswirkungen Haustiere auf den Schlaf haben können.
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov belegt nun auch, dass fast ein Drittel aller Hundebesitzer aus Frankreich, der Schweiz, Österreich, Deutschland und Italien dem auch nachkommen und Rexi/Mauzi natürlich ins Bett kommen dürfen.
Während sogar 29 Prozent der Deutschen mit ihrem Haustier das Bett teilen, sind es in der Schweiz nur etwa ein Fünftel und 18 Prozent aller Befragten, gestehen dem Tier einen Schlafplatz "Dort wo es will" zu. Immerhin ist ja auch die Couch und das Sofa (27 Prozent) bequem. Mehr als die Hälfte jedoch (52 Prozent) möchte das Tier am liebsten im eigenen Körbchen wissen.
Der Tierschutzbund sieht es entspannt, denn es sei nicht schädlich, mit Hund und Katze im Bett zu schlafen und bleibe eine individuelle Wahl. Nur bei Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster muss man den Tierschutz-Finger heben, denn diese Mitbewohner haben tatsächlich nichts im Bett verloren. Abgesehen von der Hygiene ist hier nämlich auch die Gefahr des unabsichtlichen "Erdrückens" in der Nacht gegeben.