Tierischer Ratgeber

"Fieser Flip" - Sind Grashüpfer riskant für Hunde?

Sie zirpen und springen, weshalb Heuschrecken und Grashüpfer interessant für unsere Hunde sein können - doch fressen sollten sie die "Flips" nicht.
16.05.2026, 07:45
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Wenn Heuschrecken durch das hohe Gras hüpfen, ziehen sie zwangsläufig die Aufmerksamkeit unserer Vierbeiner auf sich. Neugieriges Beobachten und auch "nachhopsen" ist im Prinzip kein Problem, doch "kosten" sollte der Wuff die zirpenden "Flips" keinesfalls.

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Widerhaken und Panzer

Grashüpfer besitzen harte Körperteile und kräftige Hinterbeine. Beim Kauen können diese scharfen Bestandteile kleine Verletzungen im Maul, an der Zunge oder im Rachen verursachen. Besonders bei kleinen Hunden besteht zudem das Risiko, dass ein größerer Grashüpfer im Hals stecken bleibt und Atemprobleme auslöst. Die Widerhaken an den Hinterbeinen sind nämlich nicht zu unterschätzen und halten sich gerne in Luft- oder Speiseröhre fest.

Beinahe "unverdaulich"

Viele Hunde vertragen Insekten grundsätzlich gut, doch Heuschrecken zählen eher zu den unverdaulichen Kameraden. Bei empfindlichen Tieren können sie ohne weiteres Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auslösen. Der Grund dafür ist der Chitinpanzer der Tiere, der als ziemlich unbekömmlich den Magen reizen kann. Frisst ein Hund größere Mengen, können Bauchschmerzen oder Verdauungsprobleme auftreten.

Parasiten und Krankheitserreger

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Grashüpfer Parasiten oder Krankheitserreger übertragen können. Besonders problematisch wird es, wenn die Insekten auf landwirtschaftlich behandelten Flächen unterwegs waren. Dort können sie mit Pestiziden oder anderen chemischen Mitteln in Kontakt gekommen sein. Verschluckt ein Hund solche belasteten Insekten, drohen Vergiftungserscheinungen wie Zittern, Speichelfluss oder Krämpfe.

Dies gilt allerdings für jedes Insekt, wie auch eine mögliche Allergie des Hundes.

Besser nur spielen

Hunde sollten also generell möglichst davon abgehalten werden, Grashüpfer oder andere Insekten zu fressen. Zeigt das Tier nach dem Kontakt Auffälligkeiten wie Erbrechen, starken Speichelfluss, Husten oder Atemprobleme, sollte rasch ein Tierarzt aufgesucht werden.

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