Parteienförderung 2025

FPÖ jubelt, ÖVP verliert – so viel cashten Parteien ab

Besonders die FPÖ konnte sich über ein starkes Plus freuen. ÖVP und Grüne mussten hingegen Einbußen hinnehmen.
Newsdesk Heute
26.12.2025, 16:30
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Insgesamt 266 Millionen Euro schütteten der Bund sowie die Länder 2025 für die heimischen Parteien aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Parteienförderung damit leicht gesunken. Dies erklärt sich dadurch, dass die Sonderförderung, die für die 2024 EU-Wahl ausgeschüttet wurde, dieses Jahr wegfiel.

Wer wie viel Geld bekommt, entscheidet sich durch die Ergebnisse der Wahlen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Ein besonders starkes Jahr verzeichneten demnach die Freiheitlichen, ÖVP und Grüne erlebten hingegen eine finanzielle Talfahrt. Dies geht aus Zahlen hervor, die der APA vorliegen.

Plus bei FPÖ – Kanzlerpartei im Minus

Insgesamt konnte die FPÖ aus den Förderungen eine Summe von 61,7 Millionen Euro lukrieren, was ein Plus von 37 Prozent bedeutet. Dennoch bleibt die ÖVP – trotz eines Verlustes von 10 Prozent – mit 76,5 Millionen Euro finanzstärkste Partei. Dies ergibt sich dadurch, dass die Volkspartei auf den Gemeindeebenen stark abgeschnitten hatte und in Oberösterreich vorne ist.

Die Parteienförderung 2025 im Detail.
APA-Images / APA-Grafik

Auf dem zweiten Platz folgt dann die SPÖ mit 69,3 Millionen Euro. Die Sozialdemokraten erzielten dank des Ergebnisses bei der Wien-Wahl ein Plus von 0,9 Prozent. Die Grünen hingegen mussten ein Minus von 11,2 Prozent hinnehmen. Auf sie entfielen 29,6 Millionen Euro. Die Neos konnten 20 Millionen Euro für sich beanspruchen, während knapp neun Millionen auf Kleinparteien entfielen. Dazu zählen KPÖ, Team Kärnten, MFG (Oberösterreich) und Liste Fritz (Tirol).

Das meiste Geld kam auch 2025 vom Bund (80,1 Millionen Euro). Wien schüttete 53 Millionen Euro aus, gefolgt von Oberösterreich (32,6 Mio. Euro) und der Steiermark (30,2 Mio. Euro). Niederösterreich machte 28,1 Millionen Euro locker. Weniger Geld gab es von Tirol (12 Mio. Euro), Kärnten (11,2 Mio. Euro), Salzburg (9,1 Mio. Euro), Vorarlberg (5,1 Mio. Euro) und dem Burgenland (4,8 Mio. Euro).

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