Tierische Mafia

Ungarische Qualzucht-Babys für Handel in AT gequält

Zwei Männer stehen nun vor Gericht für die Misshandlung und den illegalen Handel mit Welpen Französischer Bulldoggen.
24.11.2025, 09:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Tierschützer sind bei jedem einzelnen Fall von Tierquälerei der sogenannten "Welpenmafia" geschockt, da sich für die Aufklärung und Sensibilisierung so sehr bemüht wird. Weder Hundebabys könnten zu klein, zu krank und zu traumatisiert verkauft werden, noch ihre Mütter als Gebärmaschinen in irgendwelchen Kellerverschlägen ein unsagbar schreckliches Dasein fristen, wenn es keinen Markt für diese Welpen gäbe.

Noch immer kauft man "billigere" Rassewelpen über das Internet, da man beim Züchter eine Warteliste, einen höheren Preis und vielleicht sogar ein "Nein" in Kauf nehmen müsste. Der Hundemafia ist das nur recht, denn so bringen sie immerhin ihre Qual-Welpen an den Mann. Ein Fall von Tierquälerei zumindest zwei Französischer Bulldoggen wird nun verhandelt.

Laut Anklage sollen zumindest zwei Hundekinder auf grausame Art und Weise gequält worden sein. Offenbar ging es darum, mit dem Handel ordentlich Geld zu machen. Die Preise für so einen Hund liegen immerhin zwischen 700 und 8.000 Euro. Ein Welpe wurde hier viel zu früh von seiner Mutter getrennt, von Ungarn nach Österreich gebracht und trotz sichtbarer Verletzungen nicht tierärztlich versorgt. Derselbe Angeklagte soll auch einen zweiten, ebenfalls viel zu jungen Welpen in einem Keller gehalten haben – ohne Wasser und ohne Futter.

Geplanter Verkauf

Ein weiterer Mann steht jetzt ebenfalls vor Gericht, weil er gemeinsam mit dem Hauptangeklagten versucht haben soll, zumindest einen der Hunde zu verkaufen. Welpen von Französischen Bulldoggen werden auf unzähligen Internetseiten angeboten, manche Plattformen nehmen sie aber aus Tierschutzgründen gar nicht mehr auf.

Der Grund: Diese Hunderasse ist für ihre vielen Beeinträchtigungen bekannt, weshalb sie in Österreich als Qualzucht gilt. Die Hunde werden oft unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet, indem nahe verwandte Tiere miteinander gekreuzt werden. Das führt zu einem krankhaft deformierten Kopf, der für schwere Atemprobleme sorgt. Typisch ist das laute Röcheln, das viele dieser Hunde ständig begleitet.

{title && {title} } red,tine, {title && {title} } 24.11.2025, 09:48
Jetzt E-Paper lesen