Gold, Glamour und jede Menge Starpower: Bei den CFDA Fashion Awards 2026 verwandelte sich das American Museum of Natural History in New York in einen Laufsteg der Extraklasse. Hailey Bieber, Zoë Kravitz und Sängerin Rosé stahlen dabei in goldenen Kleidern allen die Show. Doch ihre Outfits waren nicht nur ein modisches Statement – sie hatten auch eine besondere Verbindung.
Die drei It-Girls trugen Kreationen aus der letzten Kollektion von Anthony Vaccarello für Saint Laurent. Der Designer hatte das französische Modehaus nach zehn Jahren als Kreativdirektor verlassen. Ausgerechnet an diesem Abend wurde ihm eine besondere Ehre zuteil: Er erhielt den Preis als internationaler Designer des Jahres.
Während zahlreiche Gäste auf klassische Eleganz und monochrome Looks setzten, sorgten andere mit Pailletten, Brokat, Lamé und auffälligem Goldschmuck für Blitzlichtgewitter. Auch Anja Rubik entschied sich für einen Entwurf von Vaccarello.
Für einen weiteren Hingucker sorgte Moderatorin Keke Palmer. Sie führte durch den Abend und wählte dafür ein Vintage-Kleid von Bob Mackie. Das Besondere daran: Schauspielerin Raquel Welch hatte einst dasselbe Kleid getragen.
Doch auch die restliche Gästeliste konnte sich sehen lassen: Pamela Anderson, Demi Moore, Naomi Osaka und Adriana Lima ließen sich das Modeereignis nicht entgehen. Schauspieler Matt Damon erschien gemeinsam mit seiner Tochter Isabella.
Auch auf der Bühne wurde es glamourös. Damon überreichte zusammen mit Tremaine Emory, dem Gründer von Denim Tears, dem 87-jährigen Ralph Lauren den Preis als Herrenmodedesigner des Jahres. Für den Modeschöpfer gab es Standing Ovations.
Demi Moore hatte ebenfalls einen besonderen Moment: Sie zeichnete Gap Inc. und Kreativdirektor Zac Posen mit dem Innovationspreis aus. Dabei erinnerte sie an eine ganz persönliche Verbindung zur Marke. Bereits 1990 hatte sie für Gap in einer kurzen Jeansjacke vor der Kamera gestanden. Jahre später stellte ihre Tochter Rumer denselben Look nach.
Neben Vaccarello, Ralph Lauren und Zac Posen wurden weitere Persönlichkeiten der internationalen Kreativszene geehrt. Die Fotografen Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin erhielten den Preis für ihr Lebenswerk.
Der Icon Award ging an Architekt Peter Marino. Er prägte mit seinen Entwürfen unter anderem die Boutiquen von Chanel, Dior und Louis Vuitton.