Der Flug sollte Urlaub, Sonne und Ibiza bringen – am Ende landete die Maschine aber in Toulouse. Zwei Passagiere haben laut Ryanair auf dem Flug FR9251 von London Stansted nach Ibiza für massiven Ärger gesorgt. Der Vorfall ereignete sich am 17. Mai 2025, nun fiel vor dem Strafgericht in Toulouse das Urteil.
Die beiden Fluggäste sollen an Bord Mitreisenden angepöbelt haben. Auch den Anweisungen der Crew sollen sie nicht gefolgt sein. Für die Besatzung blieb offenbar nur eine Konsequenz: Der Flieger wurde umgeleitet, die Maschine musste in Frankreich landen.
Betroffen waren mehr als 180 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Für viele an Bord bedeutete der Zwischenfall eine massive Verzögerung – statt direkt auf Ibiza zu landen, endete der Flug vorerst in Toulouse.
Das Strafgericht in Toulouse sprach die beiden Passagiere nun schuldig. Laut Ryanair erhielten sie zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafen von bis zu zehn Monaten. Dazu kommt eine gemeinsame Geldstrafe von mehr als 10.000 Euro.
Ryanair begrüßt das Urteil. Die Airline sieht darin ein deutliches Signal gegen Fehlverhalten an Bord. Das Unternehmen verweist auf seine Null-Toleranz-Linie bei Störungen im Flugzeug.
Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, sagt dazu: "Es ist inakzeptabel, dass Passagiere, viele von ihnen auf dem Weg in den Urlaub mit Familie oder Freunden, durch das Verhalten einzelner unruhestiftender Fluggäste unnötige Beeinträchtigungen und eine verkürzte Urlaubszeit hinnehmen müssen."
Die Airline will nach eigenen Angaben auch künftig rechtlich gegen Passagiere vorgehen, die Flüge stören oder die Sicherheit und Ruhe an Bord gefährden.