Der Sporthändler Hervis wird im Laufe des Jahres insgesamt 17 von 93 Filialen in Österreich schließen.
Betroffen sind dabei die Standorte in Wien (Q19), Bischofshofen, Salzburg, Hallein, Reutte, Kitzbühel, Lienz, Feldkirchen, Deutschlandsberg, Leoben, Liezen, Perg, Steyr, Wels und Linz. Bereits geschlossen wurden laut Unternehmen die Filialen in Salzburg (SAM Outlet) und Baden.
Anfang des Jahres hatte der Handelskonzern Spar die verlustreiche Sporthandelskette an die deutschen Investoren Sven Voth und Udo Schloemer verkauft. Durch die Filialschließungen fallen rund 100 Jobs weg. Wie "Heute" erfuhr, wurde gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein Sozialplan erarbeitet.
Die Schließungen erfolgen schrittweise unter Einhaltung der Kündigungsfristen der Mietverträge.
Als Grund nennt Hervis, dass diese Standorte wirtschaftlich nicht mehr tragfähig seien: „Diese Filialen sind nicht ertragsbringend zu betreiben.“
Die neuen Eigentümer, die Quantum Investment Holding GmbH mit Sitz in Wien, gehört laut ORF jeweils zur Hälfte Voth, dem Gründer von Snipes, und Schloemer, dem Gründer des Bürocampus Factory Berlin.
Mit der Restrukturierung will Hervis sich besser auf künftige Markt- und Kundenanforderungen einstellen.