Spektakel im November

In diesen Nächten solltest du in den Himmel blicken

Am 24. November leuchtet der erste Supermond einer ganzen Serie. Doch auch Sternschnuppen und ein seltenes Planetenduo sorgen für Aufsehen.
05.11.2026, 14:32
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Ein außergewöhnliches Schauspiel am Nachthimmel steht bevor: Am 24. November dürfen sich Österreichs Mondfans auf einen besonders imposanten Vollmond freuen. Der sogenannte Supermond erscheint größer und heller als ein durchschnittlicher Vollmond. Und das ist erst der Anfang: Gleich drei Supermonde hintereinander stehen bevor.

Am 24. November ist es so weit

Der erste Supermond dieser Serie erreicht am Dienstag, dem 24. November, um 15.53 Uhr österreichischer Zeit (MEZ) seine exakte Vollmondphase.

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Besonders eindrucksvoll dürfte der Anblick am Abend werden, wenn der Mond am Horizont steht. Bei klarem Himmel lohnt sich deshalb ein Blick nach draußen. Ideal sind Standorte mit freier Sicht und möglichst wenig künstlicher Beleuchtung.

Ein Supermond entsteht, wenn der Vollmond zeitlich nahe am erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn liegt. Dadurch erscheint er tatsächlich etwas größer und heller als ein durchschnittlicher Vollmond. Der Unterschied ist mit freiem Auge allerdings nicht immer leicht zu erkennen.

Drei Supermonde hintereinander

Wer das Himmelsspektakel im November verpasst, bekommt gleich mehrere weitere Chancen. Denn der November-Vollmond eröffnet eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Supermonden.

Die nächsten Termine sollten sich Himmelsfans bereits vormerken:

  • 24. November 2026: Erster Supermond
  • 24. Dezember 2026: Zweiter Supermond – pünktlich zu Weihnachten
  • 22. Jänner 2027: Dritter Supermond

Besonders der Weihnachtsvollmond könnte für einen stimmungsvollen Anblick sorgen. Der Jänner-Vollmond setzt der Serie schließlich die Krone auf.

Bibermond: Warum der November-Vollmond so heißt

Der November-Vollmond trägt auch den Namen Bibermond. Die Bezeichnung stammt aus Nordamerika und geht auf die Jahreszeit zurück, in der Biber ihre Wintervorräte anlegen und ihre Dämme und Behausungen vorbereiten.

Sternschnuppen und ein seltenes Planetenduo

Doch nicht nur der Supermond macht den November spannend. Auch Sternschnuppenfans kommen auf ihre Kosten: Die Tauriden erreichen rund um den 5. und 12. November ihre Höhepunkte. Zwar sind nur wenige Meteore pro Stunde zu erwarten, dafür können besonders helle Feuerkugeln darunter sein.

Noch mehr Sternschnuppen versprechen die Leoniden. Ihr Maximum wird in der Nacht vom 17. auf den 18. November erwartet. Unter optimalen Bedingungen sind bis zu 15 Meteore pro Stunde möglich. Die besten Chancen gibt es in den Stunden vor Sonnenaufgang – fernab störender Stadtbeleuchtung.

Ein weiteres Highlight wartet am Morgen des 16. November: Mars und Jupiter kommen sich am Himmel scheinbar besonders nahe. Die beiden Planeten stehen dann nur rund 1,2 Grad auseinander. Jupiter leuchtet auffallend hell, Mars ist an seiner rötlichen Farbe zu erkennen. Am besten lässt sich das Duo vor Sonnenaufgang in südöstlicher bis südlicher Richtung beobachten.

Zusätzlich zeigt sich in der zweiten Novemberhälfte eine kleine Planetenparade: Merkur, Venus, Mars und Jupiter sind am Morgenhimmel zu entdecken. Saturn bleibt unterdessen in den Abendstunden ein auffälliger Blickfang.

So wird der Supermond besonders eindrucksvoll

Wer den Supermond beobachten möchte, sollte sich einen Platz mit möglichst freiem Blick zum Horizont suchen. Gerade beim Mondaufgang wirkt er besonders imposant. Verantwortlich dafür ist allerdings auch eine optische Täuschung: In Horizontnähe erscheint uns der Mond oft deutlich größer, als er tatsächlich ist.

Ein Fernglas kann zusätzliche Details der Mondoberfläche sichtbar machen. Ein Teleskop ist nicht notwendig. Wichtigste Voraussetzung bleibt ein möglichst wolkenfreier Himmel.

Ein Tipp: Auch am Abend vor und nach dem exakten Vollmondtermin ist der Mond beinahe vollständig beleuchtet. Wer am 24. November kein Wetterglück hat, muss das Schauspiel also nicht gleich abschreiben.

red, 05.11.2026, 14:32
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