Wenn die Sonne langsam untergeht und sich der Himmel in warmes Abendlicht taucht, richtet sich der Blick vieler Menschen nach oben. Denn am 29. Juli erreicht der Vollmond seinen Höhepunkt – und sorgt nicht nur für eine spektakuläre Kulisse. Seit Jahrhunderten glauben Gärtner, dass der Mond auch Einfluss auf Pflanzen und ihre Entwicklung nimmt.
Ob Kräuter ernten, düngen oder besser auf die Gartenschere verzichten: Wer seinen Garten nach dem Mondkalender pflegt, nutzt den Vollmond gezielt für bestimmte Arbeiten.
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Nach den Prinzipien des Mondkalenders steigen bei zunehmendem Mond – und besonders rund um den Vollmond – Wasser, Pflanzensäfte und Nährstoffe verstärkt in die oberirdischen Pflanzenteile auf. Blätter, Blüten und Früchte sollen in dieser Phase besonders vital, aromatisch und widerstandsfähig sein.
Wissenschaftlich ist dieser Zusammenhang zwar nicht eindeutig belegt, dennoch schwören viele Hobbygärtner seit Generationen auf das Gärtnern nach dem Mond. Gerade der Juli-Vollmond, der traditionell auch "Donnermond" genannt wird, gilt dabei als besonders kraftvoll.
Das solltest du bei Vollmond erledigen
Wer seinen Garten nach dem Mondkalender pflegt, sollte die Kraft des Vollmonds für einige wichtige Arbeiten nutzen. Nach der Mondgarten-Lehre befinden sich Pflanzensäfte und Nährstoffe jetzt verstärkt in den oberirdischen Pflanzenteilen.
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Kräuter ernten
Rosmarin, Minze, Salbei, Melisse oder Thymian sollen rund um den Vollmond besonders viele ätherische Öle enthalten. Wer sie jetzt schneidet, darf sich über ein intensiveres Aroma freuen – ideal zum Trocknen oder für die frische Verwendung in der Küche.
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Düngen
Ob Kompost, organischer Dünger oder Brennnesseljauche – viele Mondgärtner empfehlen, Beete jetzt mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen. Die Pflanzen sollen diese rund um den Vollmond besonders gut aufnehmen und gestärkt in die zweite Sommerhälfte starten.
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Obst & Gemüse ernten
Zucchini, Bohnen, Gurken oder Sommerbeeren gelten jetzt als besonders saftig und aromatisch. Wer die reifen Früchte rund um den Vollmond erntet, soll laut Mondkalender mit einem besonders intensiven Geschmack belohnt werden.
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Pflanzen vor Gewittern schützen
Da der Juli-Vollmond auch als "Donnermond" bekannt ist und häufig kräftige Sommergewitter auftreten, lohnt es sich, Tomatenstauden festzubinden, Rankhilfen zu kontrollieren und leichte Kübelpflanzen rechtzeitig an einen geschützten Platz zu stellen.
Mit diesen Arbeiten wartest du besser noch
Nicht jede Gartenarbeit eignet sich für den Vollmond. Manche Tätigkeiten verschiebst du laut Mondkalender besser auf den abnehmenden Mond, wenn sich die Pflanzen wieder in einer ruhigeren Wachstumsphase befinden.
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Bäume & Sträucher nicht stark zurückschneiden
Da die Pflanzen jetzt besonders "voll im Saft stehen", können größere Schnittmaßnahmen dazu führen, dass sie mehr Pflanzensaft verlieren. Dadurch heilen die Wunden oft langsamer und Krankheitserreger haben leichteres Spiel.
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Wurzelgemüse weder ernten noch pflanzen
Kartoffeln, Karotten, Radieschen oder Rote Rüben profitieren nach der Mondgarten-Lehre eher vom abnehmenden Mond. Dann sollen sich Wasser und Nährstoffe wieder stärker in die Wurzeln verlagern, was Ernte und Lagerfähigkeit begünstigen kann
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Empfindliche Pflanzen möglichst nicht umsetzen
Auch größere Umpflanzaktionen werden rund um den Vollmond eher nicht empfohlen. Viele Mondgärtner warten damit lieber noch einige Tage, damit sich die Pflanzen anschließend schneller an ihrem neuen Standort einwurzeln können.
Achtung! Diese Pflanze verdrängt alles in deinem Garten
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Mondgärtnern ist eine Frage der Überzeugung
Ob der Mond Pflanzen tatsächlich beeinflusst, ist wissenschaftlich bis heute nicht eindeutig geklärt. Dennoch orientieren sich viele Hobbygärtner seit Generationen am Mondkalender – und berichten von guten Erfahrungen.
Wer den Vollmond als Anlass nimmt, bewusst Zeit im Garten zu verbringen, Kräuter zu ernten oder seine Pflanzen zu pflegen, macht in jedem Fall nichts falsch. Denn unabhängig von der Mondphase profitieren Garten und Gärtner gleichermaßen von regelmäßiger Aufmerksamkeit.