Weil die Parteien im Iran-Krieg ihre Angriffe in den vergangenen Nächten pausiert haben, ist die Hoffnung auf Entspannung der Situation im Nahen Osten zuletzt gestiegen. Eine Geheimdienst-Warnung sorgt nun aber für Aufsehen: Demnach könnte es schon bald zu einer US-Bodenoffensive kommen.
Bodentruppen der Vereinigten Staaten waren im Iran-Krieg bisher nicht im Einsatz. Wie "ntv" berichtet, halten gut informierte Quellen aus Pakistan eine limitierte US-Bodenoffensive aber für immer wahrscheinlicher.
Pakistanische Geheimdienste sprechen davon, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs in den Wind schlagen und iranische Küstenregionen mit einer begrenzten Bodenoffensive einnehmen könnte. Die Bewertung der Sicherheitskreise im pakistanischen Islamabad stützt sich laut "ntv" auf aktuelle militärische Beobachtungen.
Pakistan gilt im Iran-Krieg als zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran. Gemeinsam mit dem Golfstaat Katar arbeite man auch aktuell daran, konkrete Vorschläge zwischen den Kriegsparteien zu übermitteln. Laut pakistanischen Berichten sei die iranische Führung jedoch nur an einem dauerhaften Waffenstillstand, nicht an einer begrenzten Feuerpause interessiert.
Wie orf.at berichtet, erklärte der Iran vor Kurzem, dass derzeit keine Verhandlungen mit den USA geführt werden. Unmittelbar vor der Entspannung in den letzten Tagen haben die USA die Wasserversorgung im Iran schwer getroffen - Schäden an der Wasserversorgung treffen die iranische Bevölkerung im Hochsommer besonders hart.