Heikler Fall im Osten Österreichs! Eine junge Justizwache-Beamtin soll neben ihrem Dienst mit Videos auf der Erotik-Plattform OnlyFans "gutes Geld" verdient haben. Doch das Doppelleben blieb nicht lange geheim.
Kollegen wurden offenbar auf die Accounts der sportlichen Frau aufmerksam, bald machten auch Nacktvideos innerhalb der Justizanstalt die Runde. Für die Betroffene eine "schlimme Zeit".
Als Reaktion wurde die Beamtin zu ihrem Schutz aus der Justizanstalt versetzt. In der Generaldirektion war ihr Online-Auftritt laut Informationen bereits bekannt. Dort konnte sie erklären, dass die Aufnahmen noch vor ihrem Einstieg in den Dienst entstanden seien - eine Entlassung blieb ihr deshalb erspart.
Offiziell ist die Frau seit Wochen im Krankenstand. In sozialen Netzwerken zeigt sie sich aktuell deutlich zurückhaltender und postet nur noch Videos im Sport-BH.
Ein Disziplinarverfahren gab es nicht - obwohl solche Nebentätigkeiten laut Gesetz meldepflichtig sind und dem Ansehen des Amtes schaden könnten.
Das Justizministerium hielt sich bedeckt und verwies auf "datenschutzrechtlichen Gründen und zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen".