Schwungvoller Start für Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) in das neue Jahr: Der Regierungschef besucht am kommenden Donnerstag das traditionelle Neujahreskonzert im Wiener Musikverein und bringt einen ganz besonderen Ehrengast mit.
Denn begleitet wird Stocker von Milojko Spajić, dem Premierminister aus Montenegro, der die Einladung des ÖVP-Chefs gerne angenommen hatte.
Ganz ohne Grund hat Stocker den Premier aber nicht eingeladen. Immerhin besteht zwischen Österreich und Montenegro eine wichtige Beziehung. Österreich setzt sich seit Jahrzehnten für die EU-Erweiterung am Westbalkan ein – und Montenegro gilt dabei als Musterschüler unter den Beitrittskandidaten. Nun liege es an der EU – diese müsse die mutigen Reformen Montenegros endlich belohnen.
Mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Entwicklungen gelte zudem auch im neuen Jahr mehr denn je: Die Sicherheit und Stabilität Europas beginnt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, dazu gehört vor allem der Westbalkan, heißt es in einer Aussendung von Stocker.
Das diesjährige Neujahrskonzert findet zum ersten Mal unter der Leitung von Maestro Yannick Nézet-Séguin statt. Rund 50 Millionen Menschen aus 150 Ländern werden online und vor dem Fernseher mitfeiern, wenn im Wiener Musikverein das neue Jahr 2026 begrüßt wird.
Vor allem in Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Polarisierung zeigen diese musikalischen Grüße aus der Kulturnation Österreich, dass Kunst und Kultur kein Luxus sind, sondern eine verbindende Kraft in unserem gesellschaftlichen Dialog – national wie international.