Tierischer Kurier

Kater sollte Drogen in Strafkolonie schmuggeln

Ein Kater wurde dabei entdeckt, wie er offenbar Drogen in eine russische Strafkolonie schmuggeln sollte. Man sucht nun nach dem Verantwortlichen.
Heute Tierisch
22.07.2026, 09:04
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Auf diese perfide Idee muss man erst einmal kommen: In Russland haben Kriminelle versucht, einen Kater als Drogenkurier einzusetzen. Das Tier sollte verbotene Substanzen unbemerkt in eine Strafkolonie schmuggeln – der Plan flog jedoch auf.

Der ungewöhnliche Vorfall ereignete sich in der russischen Region Nischni Nowgorod. Nach Angaben der Gefängnisverwaltung bemerkten Mitarbeiter der Strafkolonie einen Kater, der sich auffällig auf dem Gefängnisgelände bewegte. Als sie das Tier einfingen und untersuchten, machten sie eine brisante Entdeckung.

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Kleine Päckchen am Halsband

An dem Kater waren mehrere Päckchen befestigt. Darin befanden sich nach Angaben der Behörden verbotene Substanzen, die offenbar für Insassen der Strafkolonie bestimmt waren. Die Schmuggelware wurde sichergestellt, und der Transportversuch scheiterte.

Wie die Drogen an den Kater gelangten und wer ihn gezielt auf den Weg zur Haftanstalt geschickt hatte, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Behörden gehen davon aus, dass das Tier bewusst als unauffälliger Kurier missbraucht wurde.

Kein Einzelfall!

Der Fall zeigt, wie skrupellos Kriminelle bei Schmuggelversuchen vorgehen können. Immer wieder werden Tiere instrumentalisiert, um verbotene Gegenstände oder Drogen in Gefängnisse zu bringen. Neben Katzen kamen in der Vergangenheit unter anderem auch Tauben, Hunde und sogar Drohnen mit angehängter Ladung bei ähnlichen Schmuggelversuchen zum Einsatz.

Katzen eignen sich aus Sicht der Täter besonders gut, weil sie sich frei bewegen und auf freiem Gelände kaum Aufmerksamkeit erregen. Gerade Tiere, die regelmäßig in der Nähe von Gefängnissen auftauchen und von Insassen gefüttert werden, können sich relativ ungehindert zwischen Innen- und Außenbereich bewegen.

Kater blieb unverletzt

Immerhin gibt es in diesem Fall eine gute Nachricht: Der Kater blieb bei dem Vorfall unverletzt. Nachdem die Beamten die am Tier befestigten Päckchen entfernt hatten, war der tierische "Kurier" wieder frei von seiner gefährlichen Last. Wer hinter dem Schmuggelversuch steckt und für den Missbrauch des Tieres verantwortlich ist, soll nun die Ermittlungen der russischen Behörden klären.

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